SuperSport United FC (VdM)
| SSU | ||
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| Voller Name: | SuperSport United FC | |
| Gegründet: | 13. Saison | |
| Link: | [1] | |
| Trainer: | Massai Uno | |
| Nat. Titel: | 2 | |
| Int. Titel: | 2 | |
| Liga: | Premier Soccer League | |
| 33. Saison | 12. Rang | |
Inhaltsverzeichnis |
Saison 13 – 15: Der glorreiche Beginn einer Ära
Als in der 13. Saison bekannt gegeben wurde, dass Südafrika eines der neuen zwölf afrikanischen Länder sein würde, war schnell klar, dass auch Super Sport United FC eine Rolle spielen muss. Schließlich ist das Gründungsmitglied der einst 18 Vereine umfassenden Castle Premiership neben vier weiteren Teams seit Ligastart 1996 ununterbrochen erstklassig und spielte stets eine gewichtige Rolle im Meisterschaftskampf. Dieser Führungsanspruch wurde zugleich in der Premierensaison eindrucksvoll unterstrichen: Meisterschaft! Meistertrainer durfte sich damals der noch recht junge und relativ unbekannte Ente Lippens nennen. Selbiger gewann sogleich als bester Schreiberling auch den damals renommierten Copa-Grimme-Preis als bester Newcomer. Besser hätte es nicht laufen können. Ein talentierter, journalistisch begabter Trainer. Die Zukunft sollte gesegnet sein. Doch es kam alles anders… Im Laufe der 14. Saison trat der Meistertrainer zurück, SuperSport United schied in der zweiten Gruppenphase aus und eine Trainerfindungskommission wollte partout keinen Nachfolger finden. Der Verein schlingerte zum ersten und einzigen Mal in seiner Geschichte trainerlos dem Saisonende entgegen und wurde Zwölfter. Kurzfristig ließ sich in der folgenden Saison Stubbe junior finden, der den Verein wieder zurück in die Erfolgsspur führen konnte. Am Ende sprang ein formidabler sechster Platz und somit die Qualifikation für das internationale Geschäft heraus. Doch Stubbe junior verschwand genauso schnell wie er aus dem Nichts gekommen ist und fand in Ghana einen neuen Verein.
Saison 16 – 23: Die goldene Generation
Nachdem im Verein keine richtige Kontinuität geschaffen werden konnte, sollte dies ab Saison 16 anders werden. Doch um dieses Ziel zu erreichen, verpflichtete man nicht etwa einen gestandenen Copatador, sondern einen grünschnabeligen Newcomer namens Herbstar, der am 14.01.2005 erstmals seinen Dienst bei SSU antrat. Dieser mutige Schritt seitens des Vereins sollte sich auszahlen – und wie! Gleich in seiner 1. Saison führte Herbstar den Verein auf Platz 5. Bis dato ein toller Erfolg, der in der folgenden Saison von einem Paukenschlag gefolgt werden sollte. Gleich in der 2. Spielzeit nach Amtsantritt griff Herbstar nach den Sternen und erspielte sich den Meistertitel in der südafrikanischen Premier Soccer League, welch ein Erfolg für den kleinen Club! Doch es sollte noch besser kommen: Zwar musste das Team der Doppelbelastung von CAF Champions League in Saison 18 Tribut zollen und rutschte in der Liga auf Platz 6 ab, doch international gelang der Durchbruch mit dem Triumph in der Champions League! Dadurch war der 6. Platz nicht weiter schlimm, denn in der folgenden Saison war man wieder für die Königsklasse qualifiziert, in der man erneut bis ins Halbfinale vordrang, wo dann allerdings Endstation war. Da national nur Platz 8 erreicht wurde, spielte man in der darauffolgenden Saison erneut nur Tontaubenschießen im Confederation Cup, was dem Team allerdings gut tat, damit man sich nicht auf den spektakulären Erfolgen der Vergangenheit ausruhen konnte. Mit neuem Elan konnte in der 20. Saison die Vizemeisterschaft eingefahren werden, die erneut zur Champions League Teilnahme berechtigte. In Saison 21 dann die erneute Krönung: Herbstars Team gewann zum zweiten Mal die CAF Champions League und platzierte sich in den folgenden Saisons stets in den Top 5 der Liga, ehe langsam erste Verschleißeffekte auftraten: In der 22. Saison musste SSU so viele Gegentore wie noch nie in der 16er-Liga hinnehmen. In der Folgesaison verpasste man sogar erstmals das internationale Geschäft. SSU wurde nur noch Achter.
Saison 24 – 26: Trainerwechsel und Zweitklassigkeit
Im Laufe der 23. Saison hatte es sich langsam angedeutet: Herbstar würde sein geliebtes SSU verlassen und sich erst einmal auf das Gartenzwerge züchten beschränken. Die Trainersuche gestaltete sich äußerst schwierig. Die favorisierten Trainer sagten der Reihe nach ab; keiner traute sich in die Fußstapfen des großen Herbstars zu treten. Mittlerweile fragte sich sogar schon die Boulevardpresse: Ist der Verein gar untrainierbar? Mitnichten! Quasi aus dem Nichts kam, sah, und na ja, es kam halt Uncle Uno. Selbiger Zwei-Meter-Mann war sich sicher, dass er die großen Fußstapfen mehr als nur adäquat ausfüllen kann. Zumindest physisch. Aber Uncle Uno hatte bislang nur eine Rückrunde in der zweiten Liga verbracht. Ein Experiment also? Ja. Manche können gelingen und neue Ideen versprühen; dieses ging hingegen ziemlich nach hinten los. Doch erst der Reihe nach. In der 24. Saison gelang Uno ein respektabler zehnter Platz. Gar nicht so schlecht zum Einstand – wäre der Klub eben nicht SuperSport United. Aber man vertraute weiter Uno. Dieses blinde Vertrauen sollte sich in der folgenden Saison bitter rächen: Am Ende der 25. Saison stand tatsächlich der 15. Tabellenplatz in der Bilanz. ABSTIEG! Das stolze SSU lag am Boden. In einer beispiellosen Saison blieben die SuperSportler zwar ohne Heimniederlage, konnten aber auswärts kein einziges Pünktchen holen. Dem zweifachen Meister stand also das Stahlbad Mvela Golden League bevor. Und diese erste Zweitligasaison startete überhaupt nicht verheißungsvoll. Zum Einstand verlor SSU beide Partien und fand sich erneut am Tabellenende wieder. Ein Trauerbild. Sechszehnter der zweiten Liga. Unos Trainerstuhl wackelte nun stärker als jeder zehnjährige Fiat. Doch das Wunder, an das niemand mehr zu glauben mochte, kam: SSU gewann wieder Spiele, schob sich in der Tabelle nach oben und überholte schließlich am letzten Spieltag die Oma und wurde Zweiter: WIEDERAUFSTIEG! Der Betriebsunfall wurde wieder gerade gebügelt. Alles auf Null. Doch dann kam Gerd…
Saison 27 – 30: Schleichender Niedergang
Am 13. Oktober 2009 wurde die lange, unerträgliche Copapause durchbrochen und es hieß schließlich: Auswertung folgt! Für SuperSport sollte die Zeit nach dem Neustart eine gute, wenn auch ziemlich frustrierende Zeit sein. In den ersten beiden Saisons konnte eine Qualifikation fürs internationale Geschäft erreicht werden. Darüber hinaus spielten die SuperSportler eigentlich so gut wie jede Saison oben mit. Doch irgendwie fehlten am Ende irgendwie immer die nötigen Punkte für Größeres. So blieb es auch dann dabei, dass SSU zwar eine aktive Kraft im Meisterschaftskampf war aber sich unter Uno immer weiter von dem großen Ziel, der dritten Meisterschaft, entfernte. Dies ließ sich eindrucksvoll an den Endplatzierungen in der Weltrangliste darstellen: Erst 24., dann 44., dann 53. und schließlich nur noch 325. Ähnlich verhielt es sich auch mit den Gegentoren: Waren es in der 27. Saison noch 57 Gegentore, wies die Bilanz der 30. Saison schon 81 aus. So entschieden sich beide Partien, SSU und Uno, zu einem Schritt: Es musste eine Auszeit her.
Saison 31 – 33: Der Horst-Meier-Effekt
Vor der 31. Saison waren die Details schließlich ausgetüftelt und wurden in einer Blitzaktion schließlich der staunenden Weltöffentlichkeit präsentiert: Massai Uno und Horst Meier, ein bekennender SSU-Liebhaber und Trainer des sambischen Erstligisten City of Lusaka, tauschen die Vereine! Dieser Tausch sollte auf zwei Saisons befristet sein und konnte im unwahrscheinlichen Falle einer Meisterschaft auf drei Saisons ausgeweitet werden. Für SuperSport erwies sich dies als Glücksgriff und brachte die lang ersehnten Erfolge: Vierter Platz und somit endlich wieder international! Auch der Gegentortrend der vergangenen Saisons konnte eindrucksvoll gestoppt werden: Nur 51 Gegentore! Bestwert seit zehn Saisons! Sogar die Meisterschaft wäre kurzzeitig drin gewesen. Doch dieser Erfolg war leider nur von sehr kurzfristiger Natur und sollte mit einem Boomerang-Effekt kräftiger einschlagen als gedacht. In der 32. Saison mussten die SuperSportler wieder einmal 81 Gegentore ertragen und fanden sich fast schon folgerichtig mit den meisten Gegentoren der Liga am Tabellenende wieder. Wären die beiden Absteiger auf den Plätzen 15 und 16 nicht so talentfrei und verhaltenskreativ gewesen, man mag sich gar nicht vorstellen, was dann passiert wäre… In der folgenden 33. Saison (erneut unter Meier – der unwahrscheinlichste Fall aller Fälle ist eingetreten) zeichnete sich ein ähnliches Bild ab: Wieder nur Abstiegskampf, wieder viele Gegentore. Zum Glück konnte Meier auch dieses Mal den Karren aus den Dreck ziehen und ging mit neun Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze ins Ziel.
seit Saison 34: Zum Glück in die Zukunft mit Uno?
Am 11.12.2011 war es schließlich so weit: Der Frauentausch war zu Ende und SSU fand seine streitbare Diva wieder mit vollen Koffern vor der Tür stehend vor. Die beiden Partner, die sich eigentlich so mögen aber irgendwie einfach nicht miteinander können sind wieder vereint. Eine ungewisse Zukunft steht bevor, doch immerhin konnte Uno im fernen Sambia es lernen wie man Meisterschaften holt und wie man mit vielen Gegentoren umgehen kann. Eigentlich eine gute Ausgangssituation.
Erfolge
National
- 2x Meister (Saison 13, 17)
- 1x Vize-Meister (Saison 20)
- 1x Vize-Zweitligameister (Saison 26)
International
- CAF Champions League Sieg (Saison 18, 21)
- CAF Champions League Halbfinale (Saison 19)
- Confederation Cup Viertelfinale (Saison 29)
Trainer
- Saison 13: Ente Lippens
- Saison 15: Stubbe Junior
- Saison 16 - 22: Herbstar
- Saison 23 - 30: Massai Uno
- Saison 31 - 33: Horst Meier
- Saison 34 – heute: Massai Uno
