Queens Park Rangers (VdM)
| QPR | ||
| ||
| Voller Name: | Queens Park Rangers | |
| Gegründet: | 1. Saison | |
| Link: | [1] | |
| Trainer: | glimmson | |
| Nat. Titel: | 6 | |
| Int. Titel: | 0 | |
| Liga: | Championship | |
| 35. Saison | 20. Rang | |
Das wahre Leben - QPR in der Realität
Wir schreiben das Jahr 1882...
In der quirligen Anfangszeit des Fußballs, als es noch keine festen Spielregeln und Strukturen gab, existierten im Londoner Stadtteil Queens Park zwei Jugendclubs, das St. Jude's Institute und die Christchurch Rangers. Als mit der Zeit die (besseren) Spieler der Jude's und der Rangers immer häufiger auch parallel für den anderen Club spielten, entschloss man sich 1882, einen gemeinsamen Verein zu gründen, um den Stadtteil geeint zu repäsentieren: Die Geburtsstunde der Queens Park Rangers.
Wer sich überall zu Hause fühlt, ist nirgends daheim
Das größte Problem für den neu gegründeten Club stellte in den nächsten 35 Jahren die Suche nach einer festen Heimstätte dar. Mal musste der Homeground spontan einem Fabrik-Neubau weichen, dann wurde eine Spielstätte zu Kriegszeiten von der englischen Armee okkupiert. Letztlich gastierten die Rangers nacheinander in fast 20 Stadien als Heimmannschaft, ein unrühmlicher nationaler Rekord. "Erst" 1917, mit Ende des 1. Weltkriegs, bezog Queens Park sein heutiges Quartier, die Loftus Road. Das Stadion stand zu dem Zeitpunkt ohne Heimmannschaft dar, weil der Shepherd's Bush FC, der das Loft vor Kriegsausbruch gebaut und genutzt hatte, irgendwann während des Krieges einfach verschwand. Doch so ganz heimelig fühlten sich die Rangers dann auch an der Loftus Road nicht. Zweimal wagte man einen Ausbücksversuch ins benachbarte White City, dem leerstehenden Olympiastadion von 1908. Das riesige Rund konnten sich die Rangers aber nicht auf Dauer leisten, weshalb es bei kurzen Intermezzi blieb (1931-33; 1962). Zumindest wurde hier 1933 in einer Partie der Vereinsrekord von 41.097 Zuschauern aufgestellt.
1967 - Queens Park trumpft auf
In sportlicher Hinsicht kickten die Rangers lange zwischen der zweiten, dritten und vierten Liga hin und her - Bis 1967 der große Wurf gelang. In diesem Jahr nämlich gewann Queens Park völlig überraschend als Drittligist den renommierten League Cup, dessen Gewinner heutzutage in der Europa League starten dürfen. Diesem Titelgewinn, der mit einem 3-2 Sieg über den Erstligisten West Brom im historischen Wembley Stadion errungen wurde, folgte noch in derselben Spielzeit der Aufstieg als Drittligameister und in der Folgesaison der Durchmarsch in die Division 1, wie sich die Premier League damals noch nannte. Mit diesem Lauf etablierte sich Queens Park in den oberen beiden Spielklassen, wurde 1976 sogar englischer Vizemeister und qualifizierte sich mehrmals für die internationalen Wettbewerbe. Ein weiterer Titel blieb den Hauptstädtern aber verwehrt.
Und nach ihm díe Sintflut
Als mit dem Stürmer Les Ferdinand zu Beginn der Saison 1995/96 ein langjähriger Erfolgs-Garant der Rangers zu Newcastle United wechselte, war dies für Queens Park der Beginn einer erschütternden Talfahrt. Ohne adäquaten Ersatz stieg man nach über 10 Jahren Erstligazugehörigkeit wieder in die zweite Liga ab. So nahm das Übel seinen Lauf. Coaches, Manager, Spieler und Club-Eigentümer kamen und gingen - doch sowohl sportlich, als auch finanziell ging es weiter bergab. Bis sich der Verein 2001 in der 3. Liga mit einem Schuldenberg von £10 Millionen und der Loftus Road als Hypothek wiederfand. Und obwohl wenig später der Wiederaufstieg in die zweite Liga gelang, gab Queens Park mit seinen drückenden Schulden und einer kopflosen Führung über viele Jahre hinweg ein trauriges Bild ab.
Bernie, Flavio und Lakshmi Mittal
Im August 2008 sollten die Queens Park Rangers gleich zweimal in die Schlagzeilen geraten. Zum Einen kam das erst 19-Jährige Londoner Sturm-Talent Ray Jones bei einem Autounfall tragisch ums Leben, zum Anderen wurde wenige Tage darauf verkündet, dass die Formel 1-Tycoons Bernie Ecclestone und Flavio Briatore, sowie der fünftreichste Mensch der Welt, Lakshmi Mittal, den Verein kaufen werden. Es folgte ein Szenario, ähnlich der Übernahme von Chelsea und Manchester City: Bernie, Flavio und Lakshmi tilgten sämtliche Schulden, investierten darüber hinaus in die Mannschaft und sorgten für lukrative Sponsoring-Verträge. Und seit 2011 spielen die Rangers nun wieder in der Premier League.
QPR bei Copamundial
Aller Anfang ist leer
Obwohl die (realen) Rangers in jenem Sommer 1999, als Copamundial aus der Taufe gehoben wurde, bereits mitten in der Krise steckten und schon seit einigen Saisons nicht mehr erstklassig waren, werden sie in den offiziellen Copa-Annalen als Gründungsmitglied der Premier League ausgewiesen. Aus mehreren, der Öffentlichkeit noch nicht zugänglichen Geheimarchiven geht jedoch hervor, dass anstelle der Rangers der damalige (reale) Erstligist Middlesbrough FC an der ersten Premier League-Saison bei Copa teilnahm. Ob Queens Park oder Middlesbrough - Der Verein bewährte sich in der von Trainerlosigkeit geplagten Liga (15 der 20 Clubs sollten die Saison ohne Coach beenden) mehr schlecht als recht und schloss seine erste Saison - ebenfalls trainerlos - auf Platz 16 ab.
Kometenstart mit Schodi
Spätestens mit Start der 2. Saison und der Verpflichtung des ersten Trainers, Schodi, nahmen die Rangers aber defintiv am Ligabetrieb teil. Die Geheimarchive berichten in diesem Zusammenhang von einer ominösen Insolvenz des Middlesbrough FC... Wie dem auch sei: Mit Schodi kam der Zug jedenfalls gewaltig ins Rollen. Unter ihm sollten die Rangers schon nach wenigen Saisons zum Maß aller Dinge in England werden. Zunächst katapultierte der Neuling das Team gleich in seiner Premieren-Saison auf Platz 5 und erreichte damit die Qualifikation für den UEFA-Cup. Dort preschten die euphorisierten Rangers sogleich bis ins Halbfinale vor und schlossen die Saison in der Liga als Vizemeister ab. In der Folgesaison kletterte Schodi dann mit dem Vereinsrekord von 78 Punkten aus 38 Spielen das erste Mal auf den englischen Thron. QPR blieb auch danach in kostant bestechender Form und belegte bis zur 11. Saison stets einen Platz unter den ersten Vier. In dieser Zeit durfte sich Schodi sogar noch zwei weitere Male krönen lassen (in der 6. & 9. Saison).
Das englische Dreigestirn
Dabei machten es die Ligakonkurrenten den Rangers keineswegs leicht. Ganz im Gegenteil: Mit den Trainern Quax (Leeds United) und Tobias Blanck (Newcastle United) sollten sich schon bald zwei ebenbürtige Rivalen an die Seite von QPR-Coach Schodi gesellen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich so ein erbitterter Dreikampf um die Vorherrschaft im englischen Fußball. Vergleichbar mit der zeitweiligen Dominanz von Arsenal, Chelsea, ManU und Liverpool in der realen Premier League, überließ dieses Dreigestirn mit seiner enormen Leistungsdichte nur selten einem anderen Club das Ruder. Von der 4. bis zur 22. Saison sollten 13 der 18 Meistertitel nach Leeds, Newcastle oder Queens Park gehen.
Der unseelige Rang 13
Doch es lief damals nicht immer blendend für Queens Park. So ließen die Leistungen der Rangers ab der 11. Saison plötzlich stark nach. In dieser Spielzeit havarierte Schodi mit nur 54 Punkten auf Platz 13. Zum ersten Mal musste er sich mit weniger als 60 Punkten und einer Endplatzierung im zweistelligen Bereich zufrieden geben. Als prompte Reaktion sicherte man sich in der Folgesaison die Vizemeisterschaft und die Sache wurde als einmaliger Ausrutscher abgetan. Doch nur wenig später, in den Saisons 14 und 16, verpasste QPR mit zwei 8. Plätzen wiederholt das internationale Geschäft und belegte anschließend wieder den unseeligen 13. Tabellenrang, diesmal sogar mit negativer Tordifferenz. Die Alarmglocken schrillten. Leeds und Newcastle drohten davonzuziehen. Queens Park begann, den Anschluss zu verlieren.
Blau, blau, blau sind alle meine Sterne
Hinzu kam eine schon fast chronische Schwäche auf internationalem Terrain. Tatsächlich klebte bei jedem seiner rekordverdächtigen 18 Anläufe das Pech an Schodis Schuh und so sollte der Einzug ins UEFA-Cup Halbfinale in Saison 3 der größte internationale Erfolg seiner Schaffenszeit bleiben. Und damit befand sich Schodi durchaus in guter Gesellschaft. Denn so imponierend die nationalen Leistungen des Dreigestirns auch waren, so vergleichsweise nüchtern fällt seine internationale Bilanz aus. Quax schaffte mit Leeds immerhin zweimal den Einzug ins Champions League-Halbfinale und Blanck führte Newcastle in Saison 14 sogar ins CL-Finale, aber ein Titel blieb auch diesen Beiden verwehrt.
Schodis zweite Blüte
National brachte Schodi seine Ranger nach der kleinen Schwächephase aber wieder auf Kurs, holte in Saison 19 und 20 die Meisterschaften 4 und 5 nach Queens Park und schloss damit wieder zum ewigen Konkurrenten Quax und Leeds United auf. Als Schodi sich dann zum Ende der 23. Saison mit einer goldenen Krabbe für sein Lebenswerk in den Ruhestand verabschiedete, hinterließ er ein prächtiges Erbe, das es ordentlich weiterzuführen galt. karl König vom Ligakonkurrenten Cardiff City sollte der Auserwählte sein. Ein König für Queens Park, warum nicht?
Prince Charles
karl König, der zuvor den Walisern aus Cardiff zum Aufstieg in die Premier League verhalf, machte seine Sache gut. Angesichts der Vizemeisterschaft in seiner ersten QPR-Saison und einem anschließenden 3. Platz war die ihm schon allein namentlich zustehende Thronbesteigung eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Doch der große Hurricane, der durch den Copa-Crash in Saison 26 ausgelöst wurde, machte auch vor dem angehenden König nicht halt und so teilt karl König bis heute das Los des Prince Charles - Englands Thron blieb ihm verwehrt.
Interlude
30. September 2009, die Copa-Welt öffnet wieder ihre Augen, die Dunkelheit weicht. - Wo bin ich? Wer bist du? - Ganz ruhig, QPR. Ich bin Andre, der Spielleiter. Ich sorge dafür, dass du weiter existierst. - Wo ist Charles, mein Trainer, karl King? - Siehst du das schwarze Loch dort? Da steckt er drin. Und vielleicht kommt er irgendwann wieder dort raus und zurück zu dir, vielleicht. Oder es kommt ganz Anders ;) - Und was mach ich jetzt? Ich brauch nen Trainer! - Hm... Max! Komm mal her...
Es kommt Anders
Tatsächlich war es der neue Spielleiter höchstpersönlich, der die Queens Park Rangers nach der Copa-Reanimation in die Saison-Vorbereitung begleitete. Doch noch am selben Tag (!) übernahm besagter Max, vielen besser bekannt als Max Alletsee, den Trainerstab - Nur, um diesen wenig später an einen gewissen Anders Quälixson weiterzugeben. Ein bemerkenswerter Personalverschleiß auf der Trainerbank.
Das QuQu-Dreamteam
Anders Quälixson gehört zu jenen Trainern des "alten" Copa, die noch rechtzeitig zum Wiederanpfiff den Weg aus dem schwarzen Loch fanden. Vor dem großen Crash hatte sich Quälixson bereits in Schweden und Russland mit einer Meisterschaft und 3 Vizemeistertiteln einen Namen gemacht. Und damit nicht genug: Zusammen mit seinen Account-Brüdern Kunta Kinte, Diego A. Villareal und Nakata Gutschi konnte Quälixson sogar mit insgesamt 10 Meisterschaften aufwarten. Jede Menge Sterne, aber kein Gelber dabei - das passte zu Queens Park. Und wie gut Quälixson mit Queens Park harmonierte, zeigte gleich die erste Saison des Gespanns: Mit 5 Punkten Vorsprung sicherten sich die Rangers ihren 6. Meistertitel und sind seitdem alleiniger Rekordmeister in England. QPR blieb unter Quälixsons Regie weiterhin im Spitzenfeld der Liga und knüpfte damit nahtlos an seine Leistungen von vor dem Copa-Crash an. Lange sollte dieses QuQu-Dreamteam allerdings nicht zusammenhalten. Bereits nach 5 Saisons, als die Rangers mit einem 8. Tabellenrang zum ersten Mal seit Neustart das internationale Geschäft verfehlten, packte Quälixson wieder seine Koffer und begann in der niederländischen Erendivisie beim FC Utrecht einen neuen Lebensabschnitt. Kurz, aber gut. So könnte man die Beziehung rückblickend beschreiben. 1 Meistertitel, 1 Vizemeistertitel und das Erreichen des Europa League-Halbfinals innerhalb von 5 Saisons ist eine durchaus beachtliche Bilanz.
Top mit Tobsi, doch dann...
Die Suche nach einem adäquaten Nachfolger sollte nur 5 Tage dauern. Der Jungspund Tobsi, zuvor bei Chievo Verona (Italien) aktiv, nahm sich des schweren Erbes an und überzeugte trotz des hohen Erwartungsdrucks mit einem guten 3. Platz. Am Ende der anschließenden, 33. Saison sollte Queens Park jedoch als der große Verlierer darstehen. Zunächst verschwand Tobsi direkt nach seiner Auftaktsaison plötzlich von der Bildfläche. Stark unter Zeitdruck fand Queens Park in dem Wandervogel Hardkore noch gerade rechtzeitig einen Ersatz zum Start der neuen Saison. Der international erfahrene Weltenbummler konnte bereits den großen AC Mailand zu zwei Meistertiteln führen, verhalf dem FC St. Pauli zum Aufstieg in die Bundesliga und anschließend zur Vizemeisterschaft und macht last but not least auch in England, bei Ipswich Town, schon Station. Den Zweitligisten Ipswich führte er dabei zur Championship-Meisterschaft und schaffte in der Folge zumindet den Klassenerhalt. Doch von Kontinuität - weder hinsichtlich seiner Leistungen, noch in puncto Vereinstreue - kann hier nicht die Rede sein. Zudem barg das für Copa recht hohe Alter von 43 Jahren ein gewisses Risiko.
...das Dreigestirn in Liga 2
Trotz anhaltend schwacher Resultate, darunter zwei NMRs, hielten die Rangers lange an Hardkore fest. Nach einem 0-2 daheim gegen den Tabellennachbarn und Copa-Erzrivalen Newcastle United zog man erst am 22. Spieltag die Reißleine. Zum Zeitpunkt dieser ersten Trainerentlassung der Vereinsgeschichte lag QPR bereits abgeschlagen auf dem vorletzten Tabellenplatz mit 5 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. In der Folge nahm das Chaos seinen Lauf. Prestigelose Interimstrainer wurden reihenweise geheuert und gefeuert, der rettende Platz 17 entfernte sich um weitere 4 Punkte, QPR stieg ab. Einziger Trost: Newcastle riss es in derselben Saison ebenfalls mit hinunter. Zusammen mit Leeds United, das bereits kurz nach Copa-Neustart in den Fahrstuhl musste, befand sich nun also das komplette, ehemalige Dreigestirn in Liga 2. Doch während Newcastle sogleich mit dem gestandenen Serben Josip S. an der Seitenlinie den Wiederaufstieg packte und Leeds in Saison 34 unter Wielandt1813 ebenfalls ins Oberhaus zurückkehrte, warten die Rangers noch heute (Stand 35. Saison) auf ihren (nächsten) König....
Erfolge
National
- 6x Meister
- 5x Vizemeister
- 26x Internationaler Startplatz
International
- UEFA-CUP Halbfinale (Saison 3)
- Europa League Halbfinale (Saison 30)
Trainer
- Saison 2-23: Schodi





- Saison 24-26: karl König
- Saison 27-31: Anders Quälixson

- Saison 32: Tobsi
- Saison 33: Hardkore 2, bettieh10, dagurre, Yamboo
- Saison 34: Yamboo, Marcello Mourinho, glimmson
- Saison 35-...: glimmson
