Verein des Jahres 2011
| AO Veria | ||
| ||
| Voller Name: | Athlitikos Omilos Veria | |
| Gegründet: | 1. Saison | |
| Link: | [1] | |
| Trainer: | Powerkraut | |
| Nat. Titel: | ||
| Int. Titel: | ||
| Liga: | Super League | |
| 32. Saison | 5. Rang | |
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Saison 4 - 9: Ein kometenhafter Aufstieg
In den ersten drei Spielzeiten des Bestehens der Alpha Ethniki schlug sich AO Veria ohne offiziellen Trainer mit wechselndem Erfolg durch den Spielbetrieb. Der kleine Verein aus Nordgriechenland setzte auf das Modell des Spielertrainers. Dies änderte sich an jenem 1. September des Jahres 2000, einem Freitag. Über Veria lachte die Sonne (offenbar ein gutes Vorzeichen!), als den wartenden Journalisten erstmals ein eigentlicher Cheftrainer der "Queen of North" präsentiert wurde. Jener schüchtern lächelnde junge Mann, den damals noch niemand kannte, hiess Gerrik Darben und sollte in den folgenden Jahren zur prägenden Figur des Klubs heranwachsen. In seiner ersten Saison - Darben übernahm eine ersatzgeschwächte Mannschaft - musste sich der neue Coach auf Schadensbegrenzung beschränken. Am Ende landete Veria auf Rang 14. Doch bereits in der folgenden Spielzeit gelang mit dem überraschenden Vizemeistertitel der bis dahin grösste Erfolg der Vereinsgeschichte. Zwei Saisons später umschlossen Darbens Finger erstmals den griechischen Meisterpokal. Veria war Meister und verteidigte diesen Titel in der 8. Saison auf Anhieb. Auch auf internationaler Ebene sorgte Darben für Aufsehen und führte Veria in der Saison Nummer 9 bis ins Halbfinale der UEFA Champions League. Aus dem unbekannten Trainer-Rookie war ein Star geworden.
Saison 10 - 15: Die Bestätigung
Mit den Erfolgen stieg auch der Erwartungsdruck; doch Gerrik Darben und seinen "Rossoblu" schien das wenig auszumachen. Veria blieb auf der Erfolgsspur, und in den folgenden sechs Spielzeiten konnte sich Darben zweimal als Meister und zweimal als Vizemeister feiern lassen. Nach der 15. Saison, in welcher Veria als "ewiger Zweiter" sowohl Meisterschaft als auch UEFA Champions League-Sieg (im Endspiel gegen den FC Aarau) knapp verpasste, gehörte Darben zu den höchst dekorierten Trainern weltweit; sein Klub durfte sich inzwischen griechischer (Co-)Rekordmeister nennen.
Saison 16 - 19: Der langsame Abschied von Gerrik Darben
In den letzten Jahren wurde es allmählich immer ruhiger um Veria und Gerrik Darben. Andere Klubs und Trainer beherrschten - national wie international - die Schlagzeilen. Darben zog sich zwischenzeitlich sehr zurück und äusserte mehrfach Gedanken an ein baldiges Karrierende. Doch in der 19. Saison bewies Altmeister Darben seinen Kritikern, dass er sein Handwerk keineswegs verlernt hatte und führte AO Veria noch einmal zu einem glanzvollen Vizemeistertitel. Nachdem der Klub dann aber zu Beginn der 20. Saison sang- und klanglos in der Champions League-Qualifikation scheiterte, trat Darben unvermutet vor die Presse und erklärte seinen endgültigen Rückzug aus dem Trainergeschäft. Am 20. Februar 2006 verliess Gerrik Darben AO Veria und Copa Mundial. Wer sollte die große Lücke, die nach Gerrik Darbens Abschied von AO Veria entstand, füllen? Diese Frage wurde auch von den griechischen Trainern intensiv diskutiert, als sich die Anzeichen für einen Rückzug des langjährigen Gesichts des Vereins mehrten. Schließlich erklärte sich Max, der zuvor bei Olympiakos Piräus schon Griechenland-Erfahrung sammeln konnte, bereit, im Fall der Fälle den vakanten Posten zu übernehmen.
Saison 20 - 25: Die Ära Max Alletsee
Nach wenigen Spieltagen der Saison #20 erklärte Gerrik Darben seinen Rücktritt und Max übernahm den Verein. Noch in dieser Saison wurde AO Veria griechischer Meister, nachdem die Mannschaft sich durch einen Kraftakt an den letzten beiden Spieltagen durch deutliche Siege und einigen Schwächen der Konkurrenz überraschend vom zehnten auf den ersten Tabellenplatz katapultierte. Die Endtabelle war denkbar knapp: Proodeftiki Nikea hatte als Vizemeister nur einen Punkt weniger als AO Veria und selbst Panathinaikos Athen auf dem sechsten Tabellenrang war nur drei Punkte entfernt - angesichts der negativen Tordifferenz von AO Veria hätten die „Rossoblu“ bei Punktgleichheit sicher auf den Titel verzichten müssen.
Diese spektakuläre fünfte Meisterschaft der Vereinsgeschichte, mit der an Ethnikos Asteras vorbei-zog und alleiniger Rekordmeister wurde, war für längere Zeit das letzte Glanzlicht der Vereinsge-schichte. Nach einem frühen Ausscheiden aus der Champions League konnte in Saison #21 immerhin noch Platz 3 in der Liga erreicht werden, im folgenden Jahr kam der Absturz und der Kampf um den Klassenerhalt, der am Ende auf Rang 14 endete. Auch wenn sich AO Veria am Ende punktemäßig deutlich von den beiden Absteigern distanzieren konnte, brannte sich die Krise in die Köpfe und Herzen der Fans ein. Allmählich stabilisierte sich die „Queen of the North“, die Erfolge aus der Anfangszeit von Max oder aus der Ära Darben blieben aber unerreicht.
Nach fünf Jahren Griechenland entschloss sich Max schließlich zu einem Wechsel: Er wollte dem Traditionsklub den Rücken kehren und noch einmal in einer weniger bekannten Liga neu beginnen und mehr experimentieren können. Allerdings wollte er den Verein, dem er nach wie vor verbunden war, nicht einfach seinem Schicksal überlassen, sondern suchte aktiv nach einem Nachfolger auf der Trainerbank der „Rossoblu“. Nach kurzer Zeit richtete sich der Fokus auf Powerkraut, der in Bulgarien zuvor drei Meisterschaften in Folge gewonnen hatte und im Begriff war, auch den vierten Titel in Serie mit Rodopa Smolian zu gewinnen. Nach einigen Gesprächen wurde klar, dass Powerkraut wie vermutet das Format besaß, auch AO Veria wieder auf Erfolgskurs zu bringen.
Kurz nach Beginn der Saison #26 wechselte Max zu Stoke City in die zweite englische Liga und übergab Powerkraut das Ruder in Veria. Die Erfolge sollten nicht lange auf sich warten lassen.
Saison 26 - heute: Powerkraut und der Rekordmeister
Powerkraut übernahm mit stolz geschwellter Brust somit zur 26. Saison den Traditionsverein aus Griechenland. Er war gerade das vierte Mal in Folge bulgarischer Meister geworden und sehnte sich nach einer neuen und anspruchsvollen Herausforderung. In Bulgarien begann man damals zu munkeln, dass die Serienmeisterschaften von Rodopa Smolian nicht mit rechten Dingen zugegangen seien. Powerkraut war daher froh über die Gelegenheit, sein Können mit einer neuen Mannschaft und in einer neuen Liga unter ganz anderen Bedingungen unter Beweis zu stellen. Und das gelang ihm dann doch sehr eindrucksvoll. Gleich im ersten Jahr bei AO Veria sicherte er sich die 5. Meisterschaft in Folge und erreichte den 6. Meistertitel für AO Veria, die damit zum Rekordmeister und erfolgreichsten Verein Griechenlands wurden. Und dann kam die große Pause und der Spielbetrieb ruhte für einige Saisons. Der großen Freude über die Wiedereröffnung folgte auf griechischer Seite leider die Erkenntnis: Wir sind nicht mit dabei! Der Trainer wurde daher für Saison 27 nach Deutschland ausgeliehen und musste bei Eintracht Frankfurt Basisarbeit leisten. Nachdem jedoch feststand, dass Griechenland wieder in die Fußballfamilie aufgenommen wird, war Powerkraut sofort wieder zur Stelle und übernahm das Ruder beim Rekordmeister.
Doch die Spielzeiten 28 und 29 waren nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Man hatte doch Schwierigkeiten, sich in einer Liga, die damals geprägt war von ständigen Wechseln auf den Trainerbänken, wieder dorthin zu kommen, wo man sich nach eigenem Empfinden befinden sollte, an der Spitze.
Mit Platz 3 in Saison 30 befand man sich auf einem guten Weg, der durch einer Verbesserung um einen Platz in Saison 31 gesteigert werden konnte. Dieser 2. Platz berechtigte auch zur Teilnahme an der Champions League, was eine große Vorfreude auf die kommende Saison bei allen Beteiligten auslöste. Und die Freude sollte lange anhalten. AO Veria lieferte in den Gruppenspielen der Champions League fantastische Spiele ab, überzeugte ab den K.O.-Spielen durch ausgeklügelte Taktikvarianten und konnte letztendlich mit etwas Glück den ganz großen Triumph feiern, den Sieg der Champions League in Saison 32. Durch den Tanz auf zwei Hochzeiten waren die Mannschaft und der Trainer bis aufs Äußerste gefordert. Das machte sich im nationalen Meisterschaftskampf leider bemerkbar, man kam nur auf den 5. Tabellenplatz. Doch als Titelverteidiger durfte man in Saison 33 trotzdem wieder in der Champions League starten. Doch es war für die griechischen Fans ein enttäuschend kurzer Auftritt, nach der ersten Gruppenphase war schon wieder Schluss. Das eröffnet dem AO Veria in dieser Saison natürlich die Möglichkeit, sich frühzeitig auf die Meisterschaft zu konzentrieren und den 7. Meistertitel anzustreben.
Erfolge
National
6x Meister (Saison 7, 8, 11, 13, 20, 26) 6x Vizemeister (Saison 5, 14, 15, 19, 25, 31)
International
1x Champions League - Sieger (Saison 32) 2x UI-Cup - Sieger (Saison 13, 17) 1x Champions League - Finale (Saison 15) 1x Europa League - Finale (Saison 13) 2x Champions League - Halbfinale (Saison 8, 14)
Trainer
Saison 4 - 19: Gerrik Darben![]()
![]()
![]()
Saison 20 - 25: Max Alletsee
Saison 26: Powerkraut
seit Saison 28: Powerkraut
![]()
