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5. Copa Weltmeisterschaft

Aus CopaWiki

In der 21. Saison war es mal wieder so weit, eines der größten Ereignisse bei Copa fand statt:

Die 5. Copa-WM in Trinidad & Tobago

5. Copa Weltmeisterschaft
Saison 21
Gastgeber Trinidad & Tobago
Weltmeister Schottland
Vizeweltmeister Tunesien
Weltmeistertrainer Sir Oleg
Thies
Quälix Magath


Wieder mal stand uns ein spannendes Turnier bevor, Favoriten kamen dieses mal wohl aus Europa mit ehemaligen Weltmeistern aus Italien (amtierend), Dänemark und Deutschland. Des weiteren musste man natürlich noch mit Brasilien und Uruguay rechnen und Geheimfavoriten waren noch Algerien und Südafrika aus Afrika und VAE aus Asien.

Inhaltsverzeichnis

Trainer und Gruppen der WM

Nationaltrainer

Was die Trainer betrifft, gab es mal wieder eine Menge großer Persönlichkeiten, die versuchten Copa-Weltmeister zu werden.

So starteten

Aber auch folgende Trainer waren dabei:

Dominik Nowak (ALG), Costa Ricanabis, miwi (BOL), Klinsi, Alex, Dr.Zoo (BRA), dolten, Powerkraut, Martin Auerbach (BUL), Berliner, Brainchild X (CHI), Alex Skywalker, c.milius (DEN), pircpirc, Der Sachse, Gilbert Weinhold (GER), helmi, utz1, Daniel Lödl (FIN), tomasio, B.Slimane, Batigol (IND), Xelaju, Jemba Jobo, Black Bauk (IRQ), Giovanni Trapattoni, Koelnerhai (ITA), Philipp Lehmann, Verena Hammer, Patrick Strosche (CMR), Senior Nacho, San Daniele (MEX), Sir Ray of McBaconshire, fubini (NZL), billybob, Pret, Frank Duhme (NED), Maren, Burak (NGA), Nexus, didi63, Sir Leonhardt (AUT), Terry Butcher, seba, Bert van Marvjik (POL), Sir Erik, Daniel B., dooofy (ROM), Daniel Abenteuer, Phantom Earl, Pedding Lutscher (SIN), Matthias, bluebiker, Dugarry (SVN), Didier Drogba, Thorsten Schlautmann (ESP), Azuka, Yves Eigenrauch (RSA), Ulla, Kirgam, Torsti (SUD), Thies, Oleg, Quälix Magath (SCO), Hansjörg Schlegel, Crow, Visca el Barça! (SUI), captainkaracho, Marino, H.Lux (TUN), Sir Taurus, Jan Lucca Pozzi, Chrille (HUN), rudibommer, Jermaine, sammydavisjr (VIE), Paul Breitner, Tor-Ben und Reen (VAE).

Gruppen

Els Frau aka die Losfee bescherrte LIVE über Stream folgende Gruppen:

Gruppe A:

Algerien, 

Dänemark, 

Italien und 

Mexico.


Gruppe B:

Bolivien, 

Finnland, 

Schweiz und 

Singapur


Gruppe C:

Brasilien, 

Bulgarien, 

Indien und 

Irak


Gruppe D:

Österreich, 

Polen, 

Ungarn und 

Uruguay


Gruppe E:

Deutschland, 

Nigeria, 

Slowenien und 

Sudan


Gruppe F:

Costa Rica, 

Schottland, 

Spanien und 

Vereinigte Emirate


Gruppe G:

Irland, 

Niederlande, 

Südafrika und 

Tunesien


Gruppe H:

Chile, 

Kamerun, 

Neuseeland und 

Vietnam

Der Verlauf

Gruppenphase

Gruppe A

Titelverteidiger Italien zeigte den Azteken aus Mexiko gleich im Eröffnungsspiel der WM klar ihre Grenzen auf und gewann mit 3:1. Und auch im Duell der Weltmeister gewann man gegen Dänemark gar mit 5:1 und war so frühzeitig für die KO-Phase qualifiziert.

Der ehemalige Weltmeister Dänemark tat sich allerdings schon im ersten Spiel schwer und kam nur zu einem 0:0 Unentschieden gegen die Geheimfavoriten aus Algerien. Diese konnten allerdings ihr zweites Spiel gegen Mexiko gewinnen und so kam es am letzten Spieltag zu einem Showdown um den zweiten Platz zwischen Ex-Weltmeister Dänemark und Geheimfavoriten Algerien, Mexiko spielte keine Rolle mehr.

Dänemark konnte im letzten, einem sehr dramatischen Spiel, Gruppenspiel auch die Mexikaner mit 4:3 besiegen und musste nun auf den Titelverteidiger aus Italien hoffen. Doch diese kamen nicht über ein 0:0 gegen Algerien hinaus und so konnte sich neben Italien auch Algerien für das Achtelfinale qualifizieren.

Gruppe B

In einer Gruppe ohne wirklichen Favoriten konnten sich am ersten Spieltag Finnland (1:0 gegen Bolivien) und Singapur (3:0 gegen die Schweiz) durchsetzen und konnten sich dadurch natürlich eine sehr gute Ausgangslage verschaffen.

Im direkten Duell konnte sich dann Finnland mit recht souverän mit 2:0 durchsetzen und war damit quasi schon für das Achtelfinale qualifizieren. Im zweiten Spiel, einem der dramatischten dieser Weltmeisterschaft, konnte sich die Schweiz knapp mit 6:5 gegen Bolivien durchsetzen und konnte nun doch wieder berechtigte Hoffnungen auf die KO-Phase haben.

Allerdings konnte man sich im letzten Gruppenspiel nicht gegen den Tabellenführer aus Finnland durchsetzen und kam nur zu einem 2:2. Da zeitgleich allerdings Singapur mit 4:3 gegen Bolivien gewann, reichte dieser eine Punkt am Ende nicht.

Gruppe C

Schon am ersten Spieltag sollte es zu einer großen Überraschung kommen, der Irak schlug den Gruppenfavoriten Brasilien mit 3:2 und die Brasilianer standen so schon schnell mit dem Rücken an der Wand. Im zweiten Spiel trennten sich Bulgarien und Indien 1:1.

Der zweite Gegner aus Asien brachte den Zauberern vom Zuckerhut auch nicht mehr Glück, auch gegen Indien gab es eine Niederlage, dieses mal musste man sich 2:4 geschlagen geben. In Irak konnte man nach dem zweiten Spieltag schon feiern, ein 4:3 gegen Bulgarien reichte zur Qualifikation für die KO-Phase und so konnte man die B-Mannschaft im letzten Gruppenspiel gegen Indien einsetzen...

Und diese musste dann im Asienduell gegen Indien eine 0:1-Niederlage einstecken, wodurch sich beide für die KO-Phase qualifizieren konnten. Im letzten Spiel der Gruppe C wurde die Blamage für Brasilien perfekt gemacht, denn auch im letzten Gruppenspiel konnte man keinen Punkt holen und verlor 3:4 gegen Bulgarien.

Gruppe D

Zu einer interessanten Konstellation kam es nach dem ersten Spieltag in der Gruppe D. Denn bei beiden Partien fielen 6 Tore und beide male gab es keinen Sieger. So trennten sich sowohl Polen und Österreich, als auch Uruguay und Ungarn mit 3:3.

Am zweiten Spieltag war somit für alle Teams noch alles drin und so entwickelten sich zwei spannende Spiele, welche knapp von Polen (4:3 gegen Ungarn) und von Uruguay (5:4 gegen Österreich) für sich entschieden wurden.

So war die Ausgangslage klar, für beide Teams reichte im letzten Spieltag ein Punkt und wie sollte es anders sein, beide Teams bemühten sich im letzten Gruppenspiel nicht sonderlich und trennten sich torlos. Allerdings hätten beide auch verlieren können, da es auch beim anderen Gruppenspiel nur zu einem Unentschieden kam.

Gruppe E

Am ersten Spieltag schlugen die Europäer zu, der große Favorit Deutschland konnte sich mit 4:1 gegen Nigeria durchsetzen und im zweiten Afrika-Europa-Duell hieß der Sieger Slowenien. (4:0 gegen den Sudan).

Am zweiten Spieltag dann kam es zu den innerkontinentalen Duellen. Im europäischen Duell konnte kein Sieger ermittelt werden. Deutschland und Slowenien trennten sich 3:3. Im afrikanischen Duell konnte sich allerdings der Sudan durchsetzen und zwar mit 4:3.

Am letzten Spieltag drehten die Afrikaner den Spieß einfach um, der Sudan schlug Deutschland mit 3:2 und war damit Gruppensieger und Nigeria gewann 2:1 gegen Slowenien, war aber dennoch ausgeschieden. Doch durch das eine Tor am ersten Spieltag gegen Deutschland, konnten auch die Slowenen jubeln, denn für sie reichte es zum zweiten Platz und ein Titelfavorit musste die Segel streichen.

Gruppe F Favorit hier das Team aus den Vereinigten Emiraten. Außenseiter sicherlich Costa Rica. Und so verwunderte es auch keinen, dass sich im direkten Duell am ersten Spieltag die Vereinigten Emirate mit 4:2 durchsetzten. Im europäischen Duell konnten sich die Highlander mit 4:0 gegen die Spanier durchsetzen.

Dann gab es allerdings zwei faustdicke Überraschungen am zweiten Spieltag. Denn die Schotten verloren gegen Außenseiter Costa Rica mit 0:2 und auch die Vereigten Emirate konnten sich nicht durchsetzen und kamen nicht über ein 4:4 hinaus. So kam nochmal ordentlich Spannung auf in der Gruppe.

Spanien setzte ihre aufsteigende Form weiter fort und setzte sich gegen Costa Rica mit 4:2 durch. Doch das reichte leider nicht, denn durch ein 1:0 von Schottland gegen die Vereinigten Emiraten, scheiterte man am Ende aufgrund des schlechteren Torverhältnisses.

Gruppe G

Wie in der Gruppe E, sollte es auch in der Gruppe G zu einem Afrika-Europa-Duell kommen. Favorit hier allerdings eine afrikanische Mannschaft und zwar Südafrika und die unterstrich gleich im ersten Spiel ihre Ambitionen und fegte die Niederlande mit 4:1 vom Platz und auch im zweiten Spiel konnten sich die Afrikaner durchsetzen Tunesien bezwang die Iren mit 3:1.

Auch hier gab es am zweiten Spieltag die innerkontinentalen Duelle. Tunesien bezwang dabei Südafrika mit 3:0 und stand nun schon mit einem Bein in der KO-Phase. Im zweiten Spiel bekam Irland des Todesstoß versetzt, die Niederlande gewann nämlich mit 2:1 und damit waren die Iren quasi ausgeschieden.

Dann geschah allerdings unerwartetes, ein spannender Showdown entwickelte sich am letzten Spieltag. Südafrika bezwang ebenfalls die Iren und zwar deutlich mit 5:3. Im zweiten Spiel allerdings gab es auch ein Torfestival, welches die Niederländer mit 5:2 für sich entscheiden konnten und nun ging die Rechnerei los. Tunesien, Südafrika und Niederlande alle 6 Punkte, doch am Ende fehlte der Niederlande ein mickriges Törchen um die KO-Phase zu erreichen und so jubelten die Afrikaner.

Gruppe H

Die Gruppe H stellte etwas besonderes dar, so gab es in dieser Gruppe keine einzige Mannschaft aus Europa. 2 Vertreter aus Asien und je eine Mannschaft aus Afrika und Amerika gehörten dieser Gruppe an und gleich am ersten Spieltag zeigten sich Schwächen bei den Asiaten auf. Erst verlor der Vietnam mit 1:2 gegen Kamerun und dann auch Neuseeland mit 2:3 gegen Chile.

Chile setze sich dann auch gleich am zweiten Spieltag gegen Kamerun in einem hochdramatischen Spiel mit 5:4 durch und war so schon für die KO-Phase qualifiziert. Und durch ein 3:5 verspielte der Vietnam alle Chancen auf ein Weiterkommen und so konnten nur noch die Neuseeländer im direkten Duell mit Kamerun sich Hoffnungen auf ein Weiterkommen machen.

Aber die Hoffnungen wurden schnell zerstört, lediglich ein 1:2-Anschlusstreffer gegen die Kameruner gelang und so schieden beide asiatischen Vertreter aus, da konnte auch das 1:0 von Vietnam über Gruppensieger Chile nicht hinwegtrösten. -->

Insgesamt qualifierten sich für die KO-Phase:

Die KO-Spiele

Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale
Slowenien 8

Südafrika

11
Südafrika 4

Algerien

8
Finnland 7

Algerien

11
Algerien 4

Tunesien

5
Tunesien 6

Singapur

6
Tunesien 6

Italien

6
Italien 9

Polen

6
Tunesien 0

Schottland

6

Sudan

10
VAE 8

Sudan

8
Irak 5

Uruguay

10
Irak 11

Sudan

0
Schottland 2
Chile 7

Indien

9

Indien

2
Schottland 6
Schottland 11

Kamerun

3

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Achtelfinale

Slowenien - Südafrika


Auf der einen Seite, das europäische Überraschungsteam, auf der anderen Seite der Geheimfavorit aus Afrika. Das Duell konnte einen schon an die Gruppenphase erinnern, Afrika gegen Europa lautete da ja schon mehrmals das Duell. Hier konnte man wohl einen afrikanischen Sieger erwarten.

Hinspiel: Und Südafrika wollte ihrer Favoritenrolle gerecht werden und setzten sich in einem dramatischen Spiel mit 5:4 durch.

Rückspiel:Auch das zweite Spiel sollte mehr als eng ausgehen. Dieses mal schossen die Slowenen 5 Tore, doch die Südafrikaner konnten immer kontern und konnten am Ende sogar das Spiel mit 6:5 für sich entscheiden.

Finnland - Algerien


Auch das zweite Spiel des Achtelfinales war ein Duell zwischen Europa und Afrika und auch hier war der Favorit wohl der Vertreter aus Afrika.

Hinspiel: Ähnlich den Südafrikanern spielten die Algerier von Anfang an auf Sieg und vernaschten die Finnen quasi mit 6:3 und standen damit schon mit einem Bein im Viertelfinale...

Rückspiel: ...und zogen auch schnell das zweite Bein nach, zwar spanender, aber trotzdem gewann man das Rückspiel mit 5:4 und schaltete somit die zweite europäische Mannschaft aus.

Tunesien - Singapur


Afrika auf dem Vormarsch? Kann sich nach Algerien und Südafrika auch noch ein drittes Team des schwarzen Kontinents für das Viertelfinale qualifizieren? Auf jeden Fall ist man im Duell mit Singapur wohl knapp Favorit.

Hinspiel: Doch die Asiaten spielten erfrischend auf und stellten den Tunesiern ein Bein und konten sich mit 4:3 durchsetzen. Scheitert hier nun das erste Team aus Afrika?

Rückspiel: Und es wurde spannend. Tunesien gewann zwar das Spiel mit 3:2. Doch damit stand es natürlich 6:6 und erst in Verlängerung war der Sieger ermittelt: Tunesien!

Italien - Polen


Die Seiten waren eindeutig verteilt, auf der einen Seite der amtierende Weltmeister Italien, dessen Ziel nur die Titelverteidigung sein konnnte und auf der anderen Seite das noch recht junge Copaland Polen.

Hinspiel: Italien tat alles, was man von einem Weltmeister erwarten kann, 5:3-Erfolg und damit sollte das Viertelfinale doch wohl erreicht werden.

Rückspiel: Auch im zweiten Spiel ließ man nichts anbrennen. Ein weiterer Sieg, dieses mal 4:3 und so zog man souverän ins Viertelfinale.

Sudan - Vereinite Emirate


Dieses Duell wurde im Vorfeld doch als sehr ausgeglichen betrachtet, Favorit aufs Weiterkommen war trotzdem wohl die Vereinigte Emirate.

Hinspiel: Schon im Hinspiel allerdings erhielt diese Mannschaft einen Dämpfer und verlor mit 3:6. Das war natürlich ein dickes Polster fürs Rückspiel für den Sudan.

Rückspiel: So konnte man sich dort sogar eine Niederlage erlauben und tat das auch: 4:5.

Uruguay - Irak


Wie immer einer der Turnierfavoriten hat es auch dieses mal keinen verwundert, dass Uruguay die Gruppenphase überstanden hat und nun im Achtelfinale stand. Gegner war das Team aus Irak, ein recht namenloses Team, bei dem weder die Nationalmannschaft noch die Liga groß in Erscheinung getreten war.

Hinspiel: 5 Tore für Uruguay, so kannte man das Team, offensiv ausgerichtet und immer den Blick auf den Titel ausgerichtet. Doch leider für das Team aus Uruguay, schoss auch Irak 5 Tore. Somit war für beide Teams bei dem Rückspiel alles offen.

Rückspiel: 5 Tore für Uruguay, ja genau wieder 5 Tore für Uruguay, doch dieses mal schoss der Irak keine 5 Tore, sondern gleich 6 Tore und so war überraschend für Uruguay schon das Achtelfinale Endstation.

Chile - Indien


Für Chile bot sich die einmalige Chance Retter des Fußballs in Amerika zu sein, alle anderen Teams des amerikanischen Kontinents waren spätestens in dieser Runde rausgeflogen. Allerdings vielleicht auch die Chance von Indien die schwache amerikanische Phase auszunutzen und selber ins Viertelfinale einzuziehen.

Hinspiel: Doch die Chilenen war anscheinend zu stark: 4:3. Doch natürlich war so noch alles offen für Indien.

Rückspiel: Und diese Chance nutzten sie: 6:3 für Indien und somit auch das letzte Team aus Amerika aus dem Turnier ausgeschieden.

Schottland - Kamerun


Schon 4 Teams aus Afrika waren für die nächste Runde qualifiziert und aus Europa konnte nur der Titelverteidiger das Viertelfinale bisher erreichen. Sollte Schottland auch noch scheitern, gehört die WM wohl endgültig den neuen Kontinenten Afrika und Asien.

Hinspiel: Die Schotten liessen allerdings nichts anbrennen und entschieden das Hinspiel mit 6:2 für sich und Kamerun stand so schon mit dem Rücken an der Wand.

Rückspiel: Und die Schotten schossen sie quasi durch diese, denn das Rückspiel wurde genauso überzeugend mit einem 5:1 für sich entschieden.

Insgesamt qualifierten sich für das Viertelfinale:

   * 2 Teams aus Europa (Italien, Schottland)
   * 0 Teams aus Amerika (-)
   * 4 Teams aus Afrika (Algerien, Sudan, Südafrika, Tunesien)
   * 2 Teams aus Asien (Irak, Indien) 

Viertelfinale

Südafrika - Algerien


Es gibt Duelle die sind bei Copa von besonderer Bedeutung: in Europa zu diesem Zeitpunkt sicherlich Griechenland gegen Schottland, in Asien damals wie heute Australien gegen Neuseeland und auf dem afrikanischen Kontinent ist ein ähnliches Duell seit jeher Südafrika gegen Algerien. Damit wurde es auch zum brisantesten Duell dieses Viertelfinales.

Hinspiel: Der Sieger im Duell Süden gegen Norden hieß im ersten Duell: Süden. Südafrika konnte mit 3:2 sich gegen Algerien durchsetzen. Doch dieses knappe Ergebnis ließ alles für das Rückspiel offen.

Rückspiel: Und das dachten sich anscheinend auch die Algerier und schossen die Südafrikaner mit 6:1 ab.

Tunesien - Italien


Trotz des Duells Südafrika gegen Algerien, waren viele Blicke auf dieses Duell gerichtet, denn immerhin stand hier der Titelverteidiger auf dem Platz und wenig überraschend gegen einen afrikanischen Teilnehmer (die ja 50% der Teilnehmer im Viertelfinale stellten).

Hinspiel: Und der Titelverteidiger legte gut los und konnte das Hinspiel mit 4:3 für sich entscheiden.

Rückspiel: Tunesien machte es spannend und konnte das Rückspiel mit 3:2 für sich entscheiden. Nun musste also die Auswärtstorregel entscheiden und das nicht zu Gunsten des Titelverteidigers. Somit war nun schon das zweite afrikanische Team im Halbfinale.

Sudan - Irak


Wohl das Duell der großen Unbekannten im Viertelfinale, so standen sich nicht nur relativ unbekannte Trainer gegenüber, sondern auch noch relativ unbekannte Ligen. Der vermeintlich größte Star dieses Duells war wohl Torsti, welcher aber auch erst später bekannter werden sollte. Also konnte man keinen wirklichen Favoriten auf dem Papier sehen.

Hinspiel: Ein weiterer Erfolg für den afrikanischen Kontinent? Nach dem Hinspiel sah es so aus: 4:2 gewann der Sudan gegen den Irak.

Rückspiel: Und im Rückspiel machten sie auch das klar, 4:3 gewann der Sudan und war somit die dritte afrikanische Mannschaft im Halbfinale, wer soll diese afrikansche Mannschaften denn schlagen?

Indien - Schottland


Eine Antwort konnte es nur im letzten Spiel des Viertelfinales geben, dem einzigen ohne afrikanische Beteiligung. In Schottland spiegelte sich der gesamte europäische Stolz wieder. Europa wollte wieder den Weltmeister stellen, so wie bei jeder WM. Doch Indien hatte da natürlich was dagegen als eines der besten asiatischen Teams dieser WM.

Hinspiel: Mit voller Unterstützung konnte sich die schottische Nationalmannschaft mit 3:1 durchsetzen.

Rückspiel: Auch das Rückspiel endete 3:1 und zwar wieder für Schottland. Für Asien war das Turnier damit auch vorbei, doch gerade Indien sollte später noch für Aufmerksamkeit sorgen.

Insgesamt qualifierten sich für das Halbfinale:

   * 1 Team aus Europa (Schottland)
   * 0 Teams aus Amerika (-)
   * 3 Teams aus Afrika (Algerien, Sudan, Tunesien)
   * 0 Teams aus Asien (-) 

Halbfinale

Algerien - Tunesien


Im reinafrikanischen Duell kam es gleich auch zum Duell der beiden afrikanischen Topteams dieser WM. Algerien verlor bisher nur ein Spiel bei dieser WM, Tunesien bereits zwei Spiele. Doch im großen und Ganzen spielten hier wohl mittlerweile die beiden Favoriten gegeneinander.

Hinspiel: Und das Duell hielt alle seine Versprechen, nur knapp konnte sich Tunesien mit 2:1 im Hinspiel durchsetzen. Doch gerade Algerien zeigte schon im letzten afrikanischen Duell gegen Südafrika das sie sowas noch sehr gut drehen können.

Rückspiel: Und das Rückspiel lief ähnlich spannend ab. Doch am Ende kamen die Algerier nicht über ein 3:3-Unentschieden hinaus und mussten sich so mit dem Spiel um Platz 3 bemühen. Hingegen war so der Weg frei zum ersten nicht-europäischen Weltmeister?


Sudan - Schottland


Kann der Sudan das afrikanische Finale perfekt machen oder rettet Schottland die europäische Ehre. Schottland war wohl der haushohe Favorit, gewannen sie doch bisher alle KO-Spiele. Sudan hingegen machte es meist doch recht spannend.

Hinspiel: Nur zwei Spiele endeten bei dieser WM vorher so wie dieses, denn in der Gruppenphase trennten sich am letzten Spieltag erst Algerien und Italien und dann Uruguay und Polen so. Doch so war einfach alles noch möglich für das Rückspiel, denn man trennte sich mit 0:0.

Rückspiel: Hier hingegen ließ Schottland nichts mehr anbrennen und entschied das Spiel mit 2:0 für sich.

Finale

Erstmal wollen wir einen Blick auf das Spiel um Platz 3 werfen, hier gab es, wie so selten bei der WM, ein afrikanisches Duell und zwar Sudan gegen Algerien mit dem Sieger Algerien (2:1).

Nun aber zum großen Finale der 5. Copa Weltmeisterschaft: Tunesien - Schottland


Sicherlich kein Finale was man so nicht erwarten konnte. Doch nun gab es wieder ein europäisch-afrikanisches Finale, wie bei der letzten Weltmeisterschaft. Doch dieses Turnier gehörte den afrikanischen Mannschaften, wäre also ein afrikanischer Erfolg nicht mehr als fair?

Tunesien machte vor allem eines: alle Runden sehr spannend. Doch so konnten sie immerhin beide afrikanischen Favoriten Südafrika und Algerien bezwingen, wie auch den Titelverteidiger Italien.

Tunesische Spiele der bisherigen WM:

Irland......... 3:1
Südafrika...... 3:0
Niederlande.... 2:5
Singapur....... 3:4 / 3:2
Italien........ 3:4 / 3:2
Algerien....... 2:1 / 3:3

Schottland war einfach souverän, nach kurzen Wacklern in der Gruppenphase, konnte niemand in der KO-Phase die Schotten irgendwie gefährden.

Schottische Spiele der bisherigen WM:

Spanien........ 4:0
Costa Rica..... 0:2
VAE............ 1:0
Kamerun........ 6:2 / 5:1
Indien......... 3:1 / 3:1
Sudan.......... 0:0 / 2:0

Allerdings war das Finale mehr als eindeutig, Schottland ließ nichts anbrennen und es wird wohl das klarste Finale aller Zeiten bleiben, denn Schottland gewann 6:0 gegen Tunesien:

Weltmeister 5.Copa-WM ........  Schottland
Vize-Weltmeister 5.Copa-WM ...  Tunesien
Platz 3 5.Copa-WM ............  Algerien
Platz 4 5.Copa-WM ............  Sudan

Noch einmal konnte Europa alles retten und da konnten sie sich bei Schottland bedanken. Ansonsten beherrschte vor allem Afrika diese WM und so eine Chance werden sie nicht so schnell wieder bekommen.