El Gouna FC (VdM)
| Gouna | ||
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| Voller Name: | El Gouna FC | |
| Gegründet: | 21. Saison | |
| Link: | [1] | |
| Trainer: | Silvan Leibnits | |
| Nat. Titel: | ||
| Int. Titel: | ||
| Liga: | Premier League (EGY) | |
| 30. Saison | 3. Rang | |
Die Anfänge des El Gouna FC, vormals ganz trivial Gouna bezeichnet, reichen zurück in die Glanzzeiten Copa Mundials (El Grande Era de Copamundial), genauer in die 21. Saison seines Bestehens. In jenen Tagen blühten auch die außereuropäischen Ligen in einem solchen Maße auf, dass man nicht umhin kam in zahlreichen Fällen einen Unterbau als Auffangbecken für neue oder talentfreie Spieler zu schaffen. In diese Zeit fiel also die Geburtsstunde der ägyptischen Promotion Group, in der sich als noch vergleichsweise kleiner Verein auch Gouna wiederfand.
Bei dem Städtlein Gouna handelt es sich im Grunde um ein weitläufig angelegtes Tourismusresort für gehobene Ansprüche an der Küste des Roten Meeres nördlich der All Inclusive-Hochburg Hurghada. Urheber dieses Projekts aus der Retorte, das man wohl eher in den Vereinigten Arabischen Emiraten vermuten würde, ist der koptische Geschäftsmann Samih Sawiris. Neben diesem touristischen Premiumprodukt konnte er als Präsident des ebendort ansässigen El Gouna FC in den vergangenen Jahren auch eine sportliche Marke in der Oberklasse platzieren.
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Historie
Saison 21: Sawiris Fehl- und Glücksgriff
Der Weg dorthin führte damals über die neu eingeführte Promotion Group und die besonderen Herausforderungen einer noch ausgesprochen unsteten Liga. Bei der Auswahl eines den hohen Erwartungen gewachsenen Trainers fiel die Wahl des Vereins zunächst auf Luick II, der zu dieser Zeit nur auf drei wenig erfolgreiche Spielzeiten im afrikanischen Fußball zurückblicken konnte. Sein Engagement entpuppte sich jedoch schon nach wenigen Tagen als kurzes Stelldichein und in beiderseitigem Einvernehmen löste Präsident Sawiris umgehend das Vertragsverhältnis. Über die Gründe des Rückziehers kann heute nur noch spekuliert werden und Luick II zog sich in der Folge für einige Monate aus der Öffentlichkeit zurück bevor es ihn nach Argentinien verschlug. Für Gouna sollte sich dieser Rückzieher indes als Glücksfall erweisen, machte er doch den Weg für eine schicksalhafte Neuverpflichtung frei.
Sawiris gelang es innerhalb weniger Stunden in dem noch gänzlich unerfahrenen, aber umso enthusiastischeren Silvan Leibnits einen unbedarften wie folgsamen Mitarbeiter für seine ambitionierten Pläne zu gewinnen. Und schon in seiner ersten Saison sollte der junge Copatadores die Hoffnungen seines Präsidenten nicht enttäuschen, absolvierte seine Lehrzeit in rekordverdächtiger Geschwindigkeit und sicherte Gouna nach einer aufregenden Spielzeit die mit dem Aufstieg verbundene Vizemeisterschaft in der Promotion Group.
Saison 22-26: Im Schatten Capos zum nationalen Spitzenteam
Als weitaus größere Herausforderung für die junge Mannschaft um den an Erfahrung nur wenig gereiften Leibnits erwies sich in der ersten Saison das Stahlbad der ägyptischen Premier League, bis vor kurzem noch unter dem Namen Vodafone Premiership geradezu legendär. Doch wie selbstverständlich konnte sich der Neuling nach frühen Rückschlägen wieder stabilisieren und sein Erstligadebüt mit dem angepeilten Klassenerhalt und einem 11. Tabellenplatz krönen. Wurde Gouna von den Beobachtern des ägyptischen Copaspor damals vor allem als belebendes Element der Premiership betrachtet, versetzten die Mittelägypter in der Folgesaison das Publikum in helles Erstaunen. Zwar gelang es der gemeinsam mit ihrem Trainer an Selbstsicherheit gewinnenden Mannschaft noch nicht, die anbrechende Dominanz des Pharaos CapoIII zu gefährden, doch überraschte man mit einer starken Runde die mitunter namhafte Konkurrenz und qualifizierte sich auf dem dritten Platz erstmals für den internationalen Wettbewerb.
Doch die Zeit für die großen Erfolge des El Gouna FC war auf nationaler, wie auf kontinentaler Ebene noch nicht angebrochen. Unter dem alten, mittlerweile glücklicherweise im Copa-Nirvana entschwundenen Pokalmodus entwickelte sich der Confederation Cup in den folgenden Jahren zu keinem guten Pflaster für das Team vom Roten Meer. In der Premiership dagegen konnte man sich in dieser Zeit als Verfolger Capos und Anwärter auf dessen Nachfolge als Pharao etablieren. Erfolgstrainer Silvan Leibnits, der die ägyptischen Farben erstmals bei der 6. Copa-WM vertreten durfte, wurde in Anlehnung an seinen berühmten Namensvetter bald schon ehrfurchtsvoll als Keksbaron betitelt und die junge Mannschaft Gounas firmierte analog dazu als die famosen Bahlsen-Boys. In der 26. Saison, der ersten und einziger unter Spielleiter Gerd Müller geriet endlich die Hackordnung der Vodafone Premiership in Bewegung und der Sturz von Alleinherrschers CapoIII kündigte sich an. Doch Gouna konnte die sich bietende Gelegenheit nicht nutzen und rettete sich in der Schlussphase mühevoll in den Confederation Cup.
Saison 27-heute: Erfolgreiche Renaissance
Einen sofortigen Neuanlauf in Richtung Meisterschaft verhinderte in der Folge die unselige Copa-Pause. Aber noch vor dem Neustart eineinhalb Jahre später konnte der El Gouna FC ein erfolgreiches Comeback in der Copa Pausenliga feiern und sicherte sich als alleiniger Vertreter Ägyptens in der dritten Saison sogar den afrikanischen Kontinentaltitel. Natürlich war auch der Pausenliga-Triumph kein gleichwertiger Ersatz für den regulären Spielbetrieb und so kämpfte man in Gouna bei Copa-Neustart entschlossen um die Wiedereröffnung der Vodafone Premiership. Die Trainerfrage hat sich für Präsident Sawiris bei all dem zu keinem Zeitpunkt gestellt und trotz eines verlockenden Angebots aus Südafrika war Silvan Leibnits leicht zu einer Rückkehr ans Rote Meer zu bewegen.
Der El Gouna FC startete also mit bewährten Kräften und einer unglaublichen Euphorie zur 27. Saison in die neue Ära Copamundials. Die Verhältnisse im ägyptischen Oberhaus stellten sich mit dem Fernbleiben fester Größen, wie Capo oder zunächst auch Kunta Kinte, grundverschieden dar und gaben vor allem in Gouna Anlass zur Hoffnung auf goldene Zeiten. Tatsächlich konnte der Verein auch nahtlos an die erfolgreichen Jahre vor der Copa-Pause anknüpfen und platzierte sich vier Saisonen in Folge unter den ersten Drei. Allerdings erwuchs dem Keksbaron in einigen der neuen Mitbewerber auch eine starke Konkurrenz, so dass die Errichtung einer Capo-ähnlichen Dominanz über Ägypten zum Scheitern verurteilt war. Immerhin gelangte Gouna in der 28. Saison, der letzten unter gekürztem Vereinsnamen, endlich zu den langersehnten Meisterehren, feierte im Folgejahr mit dem Gewinn der CAF Champions League den größten Erfolg der Klubgeschichte und verhalf dem Keksbaron zur Auszeichnung als bestem afrikanischen Trainer.
Wenn auch vieles daraufhin deutet, dass die beispiellose Erfolgsserie des El Gouna FC in der Premier League in Kürze ihr vorläufiges Ende findet, so scheint die Zusammenarbeit mit Trainer Silvan Leibnits eine unumstößlich Konstante des ägyptischen Oberhauses zu bleiben.
Erfolge
National
1x Meister (28. Saison) 1x Aufstieg aus Promotion Group (21. Saison)
International
1x CAF Champions League-Gewinner (29. Saison) 1x CAF Champions League-Halbfinale (30. Saison) 1x Zweiter der Copa - Weltrangliste (29. Saison) 1x Afrikanischer Meister der 3. Pausenligasaison
Trainer
Saison 21: Luick II Seit Saison 21: Silvan Leibnits![]()
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