Eagle Stars (VdM)
| Eagle Stars | ||
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| Voller Name: | Eagle Stars | |
| Gegründet: | 13. Saison | |
| Link: | [1] | |
| Trainer: | Daniel Abenteuer | |
| Nat. Titel: | 3 | |
| Int. Titel: | 1 | |
| Liga: | Premier League (ZAM) | |
| 27. Saison | 2. Rang | |
Geschichte
Die graue Vorzeit: Saisons 13 - 18
Während in Europa und auch in Teilen des amerikanischen Kontinents bereits Titel und Tragödien zum Alltag der Copa-Welt gehörten, öffnete der afrikanische Teil erst mit der 13. Saison seine Pforten, um dem Drängen der Fußball-Pilger nachzugeben. Sambia, zu dem Zeitpunkt ein fußballerisch rückständiges Land, zog vor allem den Bodensatz an, der im internationalen Vergleich in der XXS-Federgewichtsklasse zu suchen war. So dümpelte es in der Fifa-Rangliste verloren und vergessen im Morast des sportlichen Prestiges herum. Von Mannschaften mit Starformat war weit und breit keine Spur.
Der Beginn eines Abenteuers: Saisons 19 - 20
Mit der 19. Saison folgte in Afrika und somit auch im beschaulichen Sambia eine Liagerweiterung, um die immer größer werdende Schar von Copa-Spielern irgendwie unterzubringen. Einer von ihnen war Daniel Abenteuer, der ohne groß zu überlegen bei den damals unbekannten, aber namenstechnisch doch griffigen Eagle Stars anheuerte. Abseits der etablierten, aber grauen Vereine des Oberhauses fand er mit seinem Verein in Gegnern wie den Prison Leopards (damals trainiert vom großen kleinen Mann der Copawelt, Joe „Doltomwe“ Dolten), den rosa Riflemen mit Oberballerina Pudding Lutscher (mittlerweile um ein Ohr ärmer aber dafür um einen „Sir“-Titel reicher) und vor allem den Mannen von Lusaka Celtic mit Star-Prolet Kalle Grabowski aka Batigol, interessante und vor allem potente Gegner, die eine goldene Zukunft des Landes am Zambezi-Fluss versprachen. Im ersten Anlauf mussten die Eagle Stars samt Cheftrainer Abenteuer noch Lusaka Celtic den Vortritt lassen und ein weiteres Jahr in der Division One verharren. Zeit um sich Gedanken darüber zu machen, wie man in Zukunft nicht hinter diesem betrunkenen Tölpel landen muss. Ja, Konkurrenzdenken zog plötzlich ins verschlafene Sambia ein. Schon in der darauffolgenden, der mittlerweile 20. Copasaison wollten neben den Eagle Stars, auch die Riflemen und die Leopards den roten Stern des Zweitligameisters ergattern. In einem wahren Fotofinish sicherte sich Abenteuer am Ende mit seinen Stars den Titel und folgte so Grabowski (mit Joe Dolten im Schlepptau) in das Oberhaus, um dort den „Arrivierten“ ordentlich Zunder zu geben. Man fragte sich zu dem Zeitpunkt allerdings: „Sind diese jungen Burschen, allen voran der Abenteuer und seine Stars nun die sportlichen Heilsbringer oder lediglich lautstarke Unruhestifter?“ Diese Frage sollte in den folgenden Jahren eindrucksvoll beantwortet werden.
Das Streben nach Blau: Saisons 21 - 22
Kaum in der Premier League angekommen strebten die Eagle Stars ganz ihrem Namen nach, nach weiteren Sternen, um dem lahmen Haufen ordentlich die Leviten zu lesen. Doch so ein Durchmarsch bis an die Spitze war selbst in Sambia keine einfach Sache, hatte man doch konditionelle Defizite und kräfteraubende Duelle mit Langfinger Dalton als zusätzliche Last zu tragen. So wurde es in der ersten Saison der Premier League Zugehörigkeit „nur“ ein 3.Platz. In der 22. Saison, also der vierten für die Eagle Stars, stieß Kalle Grabowski (nach kurzem Intermezzo im Ausland) wieder zurück ins nun sportlich wie literarisch langsam aufblühende Land. Wie nach einem wohltuenden Wüstenregen, wuchsen überall stramme und alkoholisierte Keime der egozentrischen Hoffnung und damit auch der Wunsch, mittelfristig aus dem muffigen Keller der internationalen Bedeutungslosigkeit herauszukrabbeln. Für die Eagle Stars sollte die 22. Saison die Krönung eines schnellen sportlichen Aufstieges werden. Die Konkurrenten Grabowski und Dalton konnten auf die Plätze verwiesen werden, einige Trainer-Altlasten nahmen ihren Hut und flüchteten in den Senegal oder in andere niveauarme Gehege und als Sahne obendrauf schnappte sich Abenteuer seinen ersten „richtigen“ Meistertitel. Aus dem Ausland schaute man langsam mit Interesse ins kleine Sambia. So bekam Abenteuer für seinen Titel auch den „Award als bester Trainer der Saison“. Die Spitze schien erreicht.
Wiederholungstäter bekommt Gelb: Saisons 23 - 25
National hieß es in Saison 23 vor allem international Boden gut zu machen. Immerhin die zweite Gruppenphase der CAF Champions League konnte erreicht werden, auch wenn man durch eigene Dummheit eine bessere Platzierung hat sausen lassen. Doch für den Einstand der Eagle Stars war es durchaus annehmbar. National wurde der Kampf um den Titel durch die sportlich gewachsene Konkurrenz immer härter. Man musste schon schützende Bandagen anlegen und hier und da kleine Lügen verbreiten, um die Kollegen auf Nebenkriegsschauplätzen zu binden und tabellarisch nicht vorbeiziehen zu lassen. Doch es half alles nichts, der kleine Langfinger Dalton mogelte sich irgendwie unter Abenteuers Armen hindurch und fing die Eagle Stars noch auf der Schlusslinie ab. Damit hieß es Vizemeisterschaft und Ausgleich im internen Duell der des ungleichen Paares. Doch eine Konterattacke von Abenteuer ließ nicht lange auf sich warten. In Saison 24 marschierten seine Eagle Stars von Anfang an mit den überraschend starken Riflemen im Gleichschritt an der Tabellenspitze voran. Ein Szenario, das sich bis zum Schluss nicht mehr ändern sollte. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von gerade einmal 6 Toren der besseren Tordifferenz verwies Abenteuer den weinenden Lutscher-Lappen auf den undankbaren 2.Platz und krönte damit eine bis dahin beeindruckende sportliche Karriere. Abenteuer sah sich und seine Eagle Stars nun auf dem Höhepunkt. Trotz immer größer werdender Konkurrenz (Patrick Staudt war mittlerweile ebenfalls dazu gestoßen) konnte er einen zweiten Meistertitel einsacken und darüber hinaus den Copa-Freizeit-Cup gewinnen. Und die goldenen Jahre der Eagle Stars hielten noch einen großen Knaller in der Hinterhand, nämlich den Gewinn der CAF Champions League. Wider Erwarten tänzelten die Stars mit ihrem immer arroganter auftretenden Trainer (Zigarre, Sonnenbrille, gleich zwei Leibeigene, goldener Einteiler) durch die zwei Gruppenphasen, bekamen einen leichten Gegner im Halbfinale vor die Brust gesetzt und gewannen so auch das Finale relativ souverän mit 2:0 gegen Nili Nil. Damit war es vollbracht – der erste internationale Titel für Sambia, und das ausgerechnet durch die Eagle Stars. Abenteuer, der sich selbst bereits als Lichtgestalt des sambischen Fußballs sah, konnte auf der abschließenden Pressekonferenz der 25. Saison nur noch einen Satz zu der ganzen Entwicklung seines Teams herausbringen: „Nun sind wir unaufhaltsaaaaam!“. Egomanisch-arroganter Vorbote des tiefen Falls?
Der zwischenzeitliche Tiefpunkt: Saison 26
Nachdem nun alles erreicht war, ein Zweitligatitel, zwei Meisterschaften binnen vier Saisons, der Gewinn der CAF-Champions-League und sogar die Verteidigung des Copa-Freizeit-Cups, sahen sich die Eagle Stars in einer illustren Runde der wohl 4-5 besten Vereine des afrikanischen Fußballs. Möglicherweise schon auf Augenhöhe zu den Eigenrauch Dynamo aus Südafrika und dem algerischen Team MO Constantine um Startrainer El Fluppe. Doch so ein Höhenrausch kann irgendwann auch zum Absturz führen, ganz besonders wenn man nicht daran glaubt, so wie Abenteuer (O-Ton: „Uns schlägt jetzt keiner mehr!“). In der 26. Saison gelang den Stars dann rein gar nichts. International früh ausgeschieden, national von Beginn an im Mittelmaß versickernd und auch sonst von anderen Koryphäen wie dem späteren Meister Kalle Grabowski ins fahle Abseits gestellt. Lediglich Platz 5 sprang am Ende heraus – ein desaströses Ergebnis für die Ansprüche von Abenteuer. War dies das jähe Ende einer Erfolgsgeschichte? Sollten die Eagle Stars nun im Treibsand der Geschichte verenden? Vielleicht wäre es so gekommen, doch ein gewisser „GM“ ist dem Ganzen zuvor gekommen und beendete für eine lange Zeit das Copa-Gezwitscher und damit auch das Schicksal der Eagle Stars, indem er den Stecker zog.
Der vielversprechende Neubeginn: Saison 27
Eine gefühlte Ewigkeit später konnte ein neuer, bis dahin noch unbekannter Held namens Andre, diesen Stecker wieder finden, mühsam entkrusten und in ein passendes Gerät hineinarbeiten, um den vielen arbeitslosen, vor sich hinvegetierenden Trainern – wie auch Abenteuer – wieder einen Sinn und damit auch eine Anstellung bei einem Verein zu geben. Natürlich heuerte er wieder bei „seinen“ Eagle Stars an, auch wenn er dafür einen lästigen Jack Reacher, der das Team vor ihm besetzte, teuer entlohnen musste, doch die alte Verbundenheit war es wert. Würde nun der Abstieg der Stars weitergehen? Glücklicherweise nein! Ohne größere Anlaufschwierigkeiten konnten die Eagle Stars gleich wieder an alte Erfolge anknüpfen und hinter dem Überraschungsmeister Green Buffaloes einen zweiten Platz erringen.
Visionen und andere Fremdworte: Saisons 28 - xx
Dank des Neustarts sind auch die internationalen Vergleichstabellen auf Null gestellt worden, wodurch sich eine ungeahnte Chance auf einen schnell zu erreichenden Spitzenplatz in der innerafrikanischen Rangliste aufgetan hat. So kämpfen die Eagle Stars nun im Verbund mit den anderen sambischen Teams auf internationalem Terrain um viele wertvolle Punkte, wollen allerdings national die Vormachtstellung von einst wieder einnehmen – koste es was es wolle. Nur, so einfach scheint diese Vision der unumstrittenen Nummer Eins in Sambia nicht mehr zu sein, sind doch weit mehr diabolische Egomanen auf dem Parkett der Eitelkeiten unterwegs als einem Abenteuer lieb sein kann. Vielleicht kann man daher die erste Dekade der Erfolgsgeschichte „Eagle Stars“ nicht mehr erreichen, doch kampflos degradieren ist auch keine Alternative für einen erfolgsverwöhnten Abenteuer, soviel ist sicher.
Erfolge
National
19. Saison: 5. Rang (Division One) 20. Saison: 1. Rang (Division One) 21. Saison: 3. Rang 22. Saison: 1. Rang 23. Saison: 2. Rang 24. Saison: 1. Rang 25. Saison: 5. Rang 26. Saison: 5. Rang 27. Saison: 2. Rang 28. Saison:
International
25. Saison: Sieg der CAF-Champions-League
