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Club Alianza Lima (VdM)

Aus CopaWiki
Alianza Lima
Voller Name: Club Alianza Lima
Gegründet: 3. Saison
Link: [1]
Trainer: Florian Markert
Nat. Titel:
Int. Titel: -
Liga: Primera Division (PER)
27. Saison 7. Rang


Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Duell um die Vorherrschaft(Saison 3-6)

Nach einem starken Start in die Copa-Südamerika-Ära und der Vizemeisterschaft im Gründungsjahr, nur knapp hinter dem ersten Champion des Landes, Sporting Cristal, zeichnete sich bereits ab, welches Duell die ersten Jahre in Peru bestimmen sollte: Alianza Lima vs. Sporting Cristal oder auch Florian Markert gegen Speedy Gonzales. Die zweite Saison in Peru brachte den Blanquiazules zwar einen leichten Dämpfer ein, doch auch wenn die Copa-Historie fälschlicherweise null Punkte ausweist, wurde erneut das internationale Geschäft erreicht. Höhepunkt der Saison war jedoch zweifellos der Einzug ins Halbfinale der Copa Libertadores, des großen südamerikanischen Meisterpokals. Ebenfalls im Halbfinale war übrigens Defensor Sporting, das zweite von Speedy Gonzales trainierte Team aus dem fussballerisch eher schwächlichen Uruguay. Aus dem großen Finale wurde jedoch nichts, beide Teams verloren ihre Halbfinalspiele. Zumindest peruanischer Meister wurde aber erneut die schnellste Maus von Lima, und daran sollte sich auch im Folgejahr nichts ändern. Alianza wurde Vierter, zeigte einen deutlichen Aufwärtstrend und spielte lange um den Titel mit. Im vierten Versuch gab es schließlich die zweite Vizemeisterschaft, nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz musste man sich geschlagen geben. Meister wurde jedoch Deportivo Pesquero (später in Club Deportivo Wanka umbenannt), damals von Tequila Sunrise aka. Duke trainiert. Sporting Cristal musste sich einen Punkt hinter den beiden Topteams mit Platz drei begnügen, woraufhin der große Speedy Gonzales seine Siebensachen zusammen raffte und den Ort der Schmach verließ, ohne jemals zurückzukehren.

Die goldenen Jahre (Saison 7-11)

Mit dem Abgang des stärksten Konkurrenten wurde Alianza über Nacht zur Großmacht auf dem Kontinent und zur absoluten Supermacht in der Liga. Während Titelverteidiger Deportivo Pesquero mit einer Saison ohne eigenen Treffer einen Negativrekord für die Ewigkeit aufstellte, holte Alianza den heißersehnten Meistertitel erstmals in die eigene Trophäenhalle. Dabei hatte man Glück, dass der Hauptkonkurrent, der FBC Melgar, gegen den torlosen Titelverteidiger in einem Augenblick geistiger Umnachtung nur zu einem 0:0 kam - am Ende der entscheidende Punkt Vorsprung. Obendrein wurde zum zweiten Mal das Halbfinale der Copa Libertadores erreicht. Dort traf das Team von Florian Markert ausgerechnet auf Defensor Sporting und den alten Rivalen Speedy Gonzales. Doch das Hinspiel ging 0:4 verloren, und auch ein 4:1 im Rückspiel konnte das Aus gegen den späteren Turniersieger nicht verhindern. Dies trug sicherlich einen wesentlichen Teil dazu bei, dass die Rivalität (gegenüber Defensor, aber auch der uruguayischen Liga im Allgemeinen) auch ohne Ligaduelle weiter aufrecht erhalten wurde. In den Folgejahren setzte sich Alianza im Spitzenfeld der Liga fest, erreichte stets einen internationalen Wettbewerb und in Saison 9 auch das Halbfinale in der Copa Americana (nachdem man zuvor zwei Urus ausgeschaltet hatte). Der zweite Startplatz in der Königsklasse war zwischenzeitlich leider verloren gegangen, so dass man für längere Zeit mit dem Pokal der Verlierer vorlieb nehmen musste. Im gleichen Jahr holte Alianza in der Liga 51 Punkte, bis heute Vereinsrekord. Um so schockierender, dass es dennoch nur zur Vizemeisterschaft reichte. Zwei Jahre später wurde dann, erneut in der Copa Americana, sogar das Endspiel erreicht. Ein internationaler Titel blieb aber weiterhin ein Traum, der nie in Erfüllung ging. Zumindest konnte man im selben Jahr den zweiten Meistertitel erringen - den letzten für lange Zeit.

Der lange Weg zurück an die Spitze (Saison 12-19)

In den Folgejahren spielte Alianza zwar immer ganz oben mit, hoffte bis zum Schluss auf den ganz großen Wurf, doch Meister wurden stets andere: Ob Devildancer (hier entschied erneut nur die Tordifferenz), Nightwalker (auch als Minenkrabbler bekannt, gleich zweimal Meister), Chinookster, Hardkore (bis dahin der vermeintliche ewige Zweite), Lord Phantom (berühmt für den Schweinekopf) oder auch Chris, eine eindeutige Dominanz konnte sich keiner der Titelträger sichern. Doch in Saison 19 war es dann endlich soweit, Alianza holte sich überlegen den Titel und konnte es sich sogar leisten, dem alten Kontrahenten Sporting Cristal am letzten Spieltag Platz zwei zu "schenken". Ein Fehler, wie sich schon bald herausstellen sollte...

Alvarez Dalton dominiert alles (Saison 20-26)

Mit dem Vizetitel in der Tasche beendete Chinookster seine Peru-Laufbahn und sein Nachfolger bei Sporting Cristal wurde der international beinahe unbekannte Señor Alvarez Dalton. Dieser entwickelte sich schnell zum Schrecken der Konkurrenz. Mit drei Titeln in Folge wurde der Rekord von Speedy Gonzales eingestellt, erst im vierten Jahr konnte der Überflieger überraschend durch Schecki gestoppt werden. Alianza blieb da nur das erneute Erreichen des Halbfinales in der Königsklasse (Saison 20), wo man wieder einmal gegen den späteren Sieger verlor. Nach seiner Entthronung verließ Dalton Peru, sodass Schecki mit einem Jahr Unterbrechung erneut Meister werden konnte, zwischenzeitlich hatte auch Fernando Zezezaroszezesaros zum ersten Mal einen Pokal in die Höhe recken dürfen. Zumindest letzterer ist auch weiterhin mit von der Partie, der Titelverteidiger hat die lange Copa-Pause nach dem Wechsel an der Copa-Weltverbandsspitze jedoch nicht überstanden und findet sich nach einer Neustrukturierung in der Zweitklassigkeit wieder.

Erste Zweifel und vierter Titel (Saison 27-30)

Trotz der langen Pause war der Wille von Florian Markert, zum vierten Mal peruanischer Meister zu werden, keinesfalls geringer geworden. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Alianza seit seiner Gründung übrigens nicht ein einziges Mal die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb verpasst (als einziges Team der Copa-Welt!), und auch, wenn diese Pokalwettbewerbe in Saison 27 nicht stattfinden, so war die erneute Qualifikation für die Copa Americana das erklärte Minimalziel für dieses und alle folgenden Jahre. Dies wurde leider nicht erreicht. Zum ersten Mal seit 23 Saisons schaffte Alianza Lima es nicht in die Copa Americana und wurde am Ende nur Siebter. Als auch im Folgejahr nur ein siebter Platz zu Buche stand, begannen die ersten Beobachter am Dauerbrenner der Liga zu zweifeln. Doch Markert kehrte noch einmal auf die Erfolgsspur zurück. Platz zwei in der 28. Saison bedeutete die Rückkehr ins internationale Geschäft, und im Folgejahr setzte er noch einen drauf: Die vierte Meisterschaft für Alianza wurde endlich perfekt gemacht, auch wenn in der Copa Libertadores mit viel Pech in der Vorrunde Schluss war.

Pünktlich zum Titelgewinn wurde dieser Artikel übrigens auf eine ganz besondere geehrt: Alianza Lima wurde zum ersten Verein des Jahres 2010 gekürt, worauf das ganze Führungsteam noch heute sehr stolz ist!

Der verflixte 13 Spieltag und seine Folgen (Saison 31)

Zunächst gelang es Alianza, den Glanz des Titelgewinns auch in die 31. Saison mitzunehmen. DIe Hinrunde verlief hervorragend, alles deutete auf eine erfolgreiche Titelverteidigung hin, und in der Copa Libertadores geriet die Vorrunde zum Schaulaufen: Alianza schloß die Gruppenphase als beste aller teilnehmenden Mannschaften ab und ging als einer der Mitfavoriten in die nächsten Runden. Doch mit dem 13. Spieltag und dem 4:6 daheim gegen Sport Coopsol begann die ultimative Tragödie. Alianza verlor Heimspiel um Heimspiel auf dramatische Weise, fünf oder sogar sechs Gegentore waren plötzlich an der Tagesordnung. Nur mit viel Mühe konnte Markert all seine Erfahrung auf den Platz werfen und die Mannschaft so zwei Wochen vor Saisonende stabilisieren und von den Abstiegsrängen führen. In der Königsklasse gelang sogar noch - zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte - der Einzug ins Halbfinale. Dort war allerdings zum vierten Mal Endstation.

Überlebenskampf (ab Saison 32)

Das Drama der Vorsaison hatte Spuren hinterlassen. Alianza berappelte sich zwar scheinbar und verpasste den Einzug ins internationale Geschäft zunächst nur knapp. Doch von da an ging es nur noch abwärts. Einer schlechten 32. Saison mit Platz acht folgte die katastrophale 33. Spielzeit, in der es um ein Haar passiert wäre: Von Saisonbeginn an spielte Alianza nur noch gegen den Abstieg, und spätestens nach der 5:6-Heimniederlage gegen Defensor am 14. Spieltag hätte niemand auch nur noch einen Pfifferling auf den Klassenerhalt des Liga-Dinos gewettet. Unión Huaral, unter Andi von Hideta zum Lautsprecher der Liga verkommen, feierte schon Wochen vor Saisonende den vermeintlichen Klassenerhalt. Doch dann verzockte man sich auf dramatische Weise, verlor nicht nur im Kellerduell bei Alianza, wo ein Sieg die endgültige Rettung bedeutet hätte, sondern auch das anschließende Heimspiel ohne einen einzigen Treffer. Und plötzlich ging ein Ruck durch die Blau-Weißen aus der Hauptstadt. Während bei Unión Huaral nichts mehr funktionierte, eilte Alianza von Sieg zu Sieg, und der Rückstand schmolz dahin wie Eis in der prallen Äquatorsonne. Trotz allem: Alianza blieb bis zum letzten ZAT auf Schützenhilfe der Konkurrenz angewiesen. Erst das 6:2 von Estudiantes de Medicina über Huaral brachte Gewissheit: Mit einem Heimsieg gegen den selben Gegner hatte es Alianza wieder selbst in der Hand. Und ein souveränes 6:0 gegen die Medizinstudenten führte dann doch noch zur Rettung - mit der um drei Tore besseren Tordifferenz. Der Wiederaufbau durfte beginnen, und er begann tatsächlich. Doch der Weg zurück in die kontinentale Spitze ist noch immer verdammt weit.

Trainer

- 25 Saisons: Florian Markert (Saison 3 - heute)