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Verein des Jahres 2013

Aus CopaWiki
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SCH
Voller Name: SC Heerenveen
Gegründet: 1. Saison
Link: [1]
Trainer: Henk Groot
Nat. Titel:
Int. Titel:
Liga: Eredivisie (NED)
38. Saison 1. Rang


Inhaltsverzeichnis

Die Stadt Heerenveen

Die Stadt Heerenveen hat etwa 43.000 Einwohner und liegt in der Provinz Friesland. Sie wurde bereits im Jahre 1551 gegründet. Neben Wim Duisenberg ist der Fußballer Abe Lenstra der brühmteste Sohn der Stadt. Wie es sich für eine niederländische Stadt gehört, ist der größte Arbeitgeber vor Ort ein Fahrrad-Hersteller. Ansonsten gilt der Sport sehr viel in Heerenveen. Besonders natürlich der Fußball mit seinem SC Heerenveen.


Der Verein und das Stadion

Der Verein wurde als Athleta Heerenveen gegründet und hieß später auch Spartaan und dann lange Zeit VV Heerenveen. Mit der Ausgliederung des Profifußballs kam der Verein zum Namen SC Heerenveen. Die Spielstätte des Clubs ist das Abe-Lenstra-Stadion, benannt nach dem besten Fußballer der Stadt und der Vereinsgeschichte. Abe Lenstra ist heute bei der Groot Worldwid Football Ltd. angestellt und trainiert den indischen Salgaocar Sports Club - nicht ohne Erfolg. Das Stadion bietet etwa 26.800 Zuschauern Platz, davon sind 1.000 als Stehränge konzipiert. Ein weiterer Ausbau ist angedacht.


Der Verein vor dem Copa-Crash

Der SC Heerenveen ist heute als einer der erfolgreichsten Vereine der Eredivisie bekannt. Bis er sich dahin entwickeln sollte, ging jedoch viel Zeit ins Friesland. In den Jahren vor dem großen Copa-Crash war der Verein mit den Herzen auf dem Trikot ein kleines Licht in den Niederlanden. Überwiegend tummelte sich der Club in den Niederungen der Tabelle. In den ersten 22 Jahren, die heute im Archiv noch zugänglich sind, konnte sich Heerenveen nur acht Mal in die ersten Tabellenhälfte spielen. Nur drei Teilnahmen am internationalen Wettbewerb stehen für diese Ära zu Buche. Einmal qualifizierte man sich aber als Meister. Eigentlich war der Lokalrivale Cambuur Leeuwarden die bei weitem erfolgreichere Truppe. Doch dieser gelangen nur sechs Vizemeisterschaften. Den einzigen Titel holte der SC Heerenveen in der 18. Copa-Saison unter Trainer Puddel in diese Provinz. Letztlich bedeutet dies einen enormen Schub für den Verein und die klare Deklassierung Leeuwardens in der Folge. Denn nach dem Re-Start der Eredivisie war Cambuur gar nicht mehr in der höchsten niederländischen Spielklasse vertreten, während Heerenveen die erfolgreichste Mannschaft des Landes in dieser Ära wurde.


Der Verein nach dem Copa-Crash

Mit dem Trainer PLM2 kehrte Stabilität und somit auch eine gestiegene sportliche Stärke in den Club ein. Erstmals gelang Heerenveen die zweimalige Qualifikation in Serie für den Europapokal. Nachdem der Erfolgsgarant vom AS Roma abgeworben wurde, kam es zu einem kurzen Bruch in der Erfolgsgeschichte. Unter dem Nachfolger stürzte Heerenveen gleich zwei Jahre auf die Abstiegsplätze ab. Doch unter dem engagierten Neuling Henk Groot ging es plötzlich rapide aufwärts. Schnell führte der Jungcoach seine Mannen aus dem Mittelfeld in die Europa League. In den beiden Spielzeiten, die komplett von Groot verantwortet wurden, gelang beide Male der Gewinn der Meisterschaft. Zudem wurde in der 38. Copa-Saison der Sieg in der UEFA Champions League erreicht. Nun gilt umso mehr die friesische Arbeitsteilung, nach der Cambuur für die Vizemeisterschaften und Heerenveen für die Titel verantwortlich ist. Ab der 39. Copa-Saison wird es voraussichtlich wieder zum Derby kommen. Der SC Heerenveen ist dabei der einzige friesische Verein, der immer in der höchsten Spielklasse vertreten war. Doch in der ewigen Tabelle belegt der Verein derzeit trotzdem nur den neunten Rang. Nach dem Neustart kann der SCH allerdings auf sieben von neun Saison in der oberen Tabellenhälfte zurückblicken und qualifizierte sich dabei fünf Mal für einen Europapokal. Somit ist Heerenveen einer der Topclubs der letzten Jahre.


Bedeutende Trainer

Eine ganze Reihe an Trainern wurden bereits zum SC Heerenveen verpflichtet. Viele davon blieben nur eine Saison oder gar noch kürzer. Sieben jedoch zeichneten für mindestens zwei Saisonabschlüsse verantwortlich. Der erste unter ihnen war Vorlon (6-10), der mit fünf Saisons noch immer der dienstälteste Coach der Vereinsgeschichte ist. Sein bestes Ergebnis war ein vierter Rang und damit die Teilnahme am UEFA-Pokal. Sonst war der Verein mit ihm meist in der zweiten Tabellenhälfte zu finden. Trainer Rudy (12-13) war dagegen noch erfolgloser. Der Verein belegte in beiden Jahren einen Abstiegsplatz.

Seine bis dato beste Phase erlebte der SC Heerenveen dann unter Puddel (17-19). Nach dem Ende der großen Ära der NEC Nijmegen gewann Heerenveen in der 18. Copa-Saison seine erste Meisterschaft. Dabei wurde mit 62 Zählern ein bis heute gültiger Punkterekord aufgestellt. Auch die anderen beiden Spielzeiten endeten nie schlechter als auf Rang sieben. Neben vielen Kurzzeittrainern hatte dann noch woelfli (21-22) ein längeres, aber gleichwohl erfolgloses Engagement.

Nach dem Copa-Crash musste die Eredivisie etwas auf ihre Rückkehr warten. Doch beim SC Heerenveen kehrte nach dem Restart der Liga Konstanz ein. In neun Jahren hatte der Verein nunmehr nur noch drei Trainer. Der unter den titellosen Trainern erfolgreichste war PLM2 (30-33). In allen Spielzeiten verblieb der Verein in der ersten Tabellenhälfte. Mit zwei vierten Plätzen in Folge spielte Heerenveen auch erstmals zwei Jahre ununterbrochen international, wenn auch ohne Fortune. Nachfolger Malteser (34-35) war jedoch chronisch erfolglos. Er wiederholte das "Kunststück" von Rudy und landete in beiden Saisons auf einem Abstiegsplatz.

Erst unter seinem Nachfolger Henk Groot (36-heute) wurde es schlagartig besser. Der Trainerneuling übernahm den Verein in schlechtem Zustand im Mittelfeld der Tabelle und führte ihn binnen eines halben Jahres noch in den internationalen Wettbewerb. Dort erreicht Heerenveen erstmals seit dem Copa-Restart die KO-Runde. Die zweite Meisterschaft der Vereinsgeschichte brachte den Club wieder in die UEFA Champions League, die auch prompt gewonnen wurde. Mit der Titelverteidigung in der Liga gelang das erste Double in der Geschichte des niederländischen Fußballs. Zur Zeit deutet nichts darauf hin, dass die Ära Groot bald enden könnte.

Erfolge

National

  • 3x Meister (Saison 18, 37 und 38)

International

  • 1x Sieger der UEFA Champions League (Saison 38)