CA Independiente (VdM)
| CAI | ||
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| Voller Name: | CA Independiente | |
| Gegründet: | 3. Saison | |
| Link: | [1] | |
| Trainer: | Prenzlauerbergo | |
| Nat. Titel: | 4 | |
| Int. Titel: | 0 | |
| Liga: | Primera División | |
| 36. Saison | 2. Rang | |
Der argentinische Traditionsverein CA Independiente ist in der Realität als siebenmaliger Gewinner der Copa Libertadores der international erfolgreichste Verein Argentiniens. National liegen die „Diablos Rojos“ nach gewonnenen Meisterschaften mit 14 Titeln auf Rang drei, hinter den Boca Juniors und River Plate. Von derartigen Rekordmarken ist der unter seinem Kürzel „CAI“ oder als „Diablos Rojos“ bekannte Club bei Copamundial noch weit entfernt, allerdings weniger weit als die Copa-Abziehbilder von Boca und River, und ganz zu schweigen von den Lokalrivalen Racing Club und Arsenal de Sarandi, die wie CAI in Avellaneda, einer Vorstadt von Buenos Aires (und derzeit erfreulicherweise in der Nacional B), beheimatet sind.
Inhaltsverzeichnis |
Die Anfangsjahre: Trainerlos mit Ladehemmung
Die Primera Division Argentiniens erblickte zur dritten Copa-Spielzeit das Licht der Pbem-Welt. Mit dabei natürlich der Traditionsclub CA Independiente. Mittendrin und nur dabei, genaugenommen, denn die Premierensaison wurde auf Platz 9 mit einer extrem ausgeglichenen Saisonbilanz (15 Siege, 8 Remis, 15 Niederlagen) abgeschlossen. Besonders erstaunlich dabei aus heutiger Sicht das ebenfalls ausgeglichene Torverhältnis von 48:48. Über die Mengen an Rest-TK in der anfangs nur schwach besetzten Primera Division ist leider nichts überliefert, doch sie müssen ähnlich groß gewesen sein wie manche Überschriften in der Pampas News. Heute verballert und kassiert ein durchschnittlicher Mittelfeldverein in Argentinien pro Saison in etwa das Doppelte an Toren. Trotz der stabilen Defensive wollte sich angesichts der chronischen Ladehemmung der CAI-Offensive –die in Saison 8 mit sagenhaften 38 Toren aus 38 Spielen ihren unübertroffenen Tiefpunkt finden sollte –die ersten sieben Saisons lang kein Trainer längerfristig seinen Ruf mit CAI verderben. Überliefert ist aus dieser Zeit lediglich ein Engagement des Kollegen Mirek Miparix in der 6. Saison. Diese wurde als abgeschlagener Tabellenletzter beendet. Müßig zu erwähnen, dass CA Independiente Mireks einzige Copastation blieb – auch das ein Muster, das sich noch eine Weile fortsetzen sollte. Erst ab Saison 10 konnten die Diablos Rojos sich einigermaßen erfolgreich auf dem Trainermarkt positionieren. Während auf dem Trainersessel dennoch keine Kontinuität einziehen wollte, konnte diese zumindest tabellarisch gewährleistet werden - Alex Azimer, Sir Higgins, Alex Z (wieder eine Copa-Eintagsfliege), Pedro3 oder Arrigo Sacchi kamen und gingen, was blieb, waren Platzierungen zwischen 17 und 19.
Saisons 16 - 23: Schneller Aufstieg, schleichender Abstieg
So etwas wie Erfolg stellte sich, zu diesem Zeitpunkt sehr überraschend, erstmals in Saison 16 ein: Der wieder mal neue Trainer fand, angesichts seines Namens To.R. nicht überraschend, erstmals einen Weg, der CAI-Offensive Leben einzuhauchen und führte die Diablos Rojos mit der neuen internen Rekordmarke von 75 erzielten Treffern auf den sensationellen Platz 4 der Primera Division – um sich anschließend vom deutschen Zweitligisten [Wacker Burghausen] abwerben zu lassen. Wieder musste also ein neuer Coach her. Und siehe da, Nachfolger Don Fanny blieb immerhin drei Saisons und konnte CAI zunächst in der Spitzengruppe etablieren. Dieser Kurswechsel geschah gerade noch rechtzeitig, da in Saison 16 die Nacional B ins Leben gerufen worden war und die Diablos Rojos sonst vermutlich auf immer in den Niederungen der zweiten Liga verschwunden wären. Wie sich herausstellen sollte, handelte es sich dabei allerdings nur um einen verzögerten Prozess. Nach drei Jahren gab Don Fanny CAI auf Platz 10 liegend ab, die Nachfolger christian m. und peta 1983 setzten diese Linie konsequent mit den Plätzen 11, 12 und 13 fort. Was danach in Spielzeit 23 geschah, darüber hat sich freundlicherweise der Nebel der Müllerjahre gedeckt, gesichert ist leider dennoch der Abstieg in die Nacional B in dieser Saison.
Saisons 24 - 26: Erster Stern im Datenloch der Müllerjahre
Höchste Zeit also mal wieder für einen Trainerwechsel, vielleicht sogar mal wieder einen, der länger hält als eine Saison? Der neue Name Prenzlauerbergo, auch noch rekrutiert auf der anderen Seite des Rio de la Plata in Uruguay, ließ diesbezüglich allerdings nichts Gutes erwarten: In seiner noch jungen Copakarriere bereits drei Vereine in sechs Saisons verschlissen, darunter auch noch ein Engagement im verhassten Brasilien: Wetten auf eine längerfristige, ja gar erfolgreiche Bindung wurden bei Avellanedas Buchmachern keine platziert. Und doch kam alles anders: Direkter Wiederaufstieg als Zweitligameister in Saison 24, und ab dem Copa-Neustart in Saison 27 konnte sich CAI dauerhaft in der oberen Tabellenhälfte der Primera Division etablieren.
Der Copa-Neustart: Auch ein Neustart für CAI
Nach den Plätzen 4, 2, 3 und 7 war es in Saison 31 dann soweit: Die erste Meisterschaft der Diablos Rojos. Was damals noch niemand wusste: Nicht nur der erste Titel wurde in Avellaneda gefeiert, sondern auch eine ungewöhnliche Serie begründet. Denn in den darauffolgenden vier Spielzeiten sollte CAI jede zweite Saison wieder ganz oben stehen. Daneben gab es drei Vizemeisterschaften (mindestens eine davon dem Lokalrivalen Racing Club zu verdanken und nicht vergessen), und einmal Platz 10 in Saison 34, einer Spielzeit, die an längst vergessen geglaubte Zeiten erinnerte, da man sich unverhofft im Abstiegskampf wiederfand. Mit Saison 28 (von möglichen früheren Pokalteilnahmen ist leider nichts überliefert) konnte sich CAI auch nahezu dauerhaft in den amerikanischen Pokalwettbewerben etablieren. Als Teilnehmer etablieren, um genau zu sein: Einem Copa Libertadores- Finale (krachend verloren gegen CD Ovalle in Saison 29) steht unter anderem das fünfmalige Ausscheiden in der 1. Runde, bevorzugt übrigens gegen brasilianische Irrläufer, gegenüber. 13 Saisons hält nun schon die Liaison CA Independiente / Prenzlauerbergo, und wenn es nach dem Trainer geht, ist noch lange nicht Schluss. „Ich habe meine Bestimmung in Amerika bei CAI gefunden“ so Prenzlauerbergo, „und ich will hier nie wieder weg. Neben dem großen Namen des Clubs ist die Stärke der Liga mit reihenweise renommierten Kollegen einmalig, und nicht zuletzt schafft man es nirgendwo anders auf der Copawelt, an dem ZAT, an dem einem die Meisterschaft versaut wird, in der Kolumne als Gewinner des Tages gefeiert zu werden. Was soll ich also woanders?“
Erfolge
National
- 3x Erstligameister (Saison 31, 33, 35)
- 3x Erstligavizemeister (Saison 28, 32, 36)
- 1x Zweitligameister (Saison 24)
International
- 1x Finalist der Copa Libertadores (Saison 28)
Trainer
- Saison 6: Mirek Miparix
- Saison 10 - 11: Alex Azimer
- Saison 13: Sir Higgins
- Saison 13: Alex_Z
- Saison 14: Pedro3
- Saison 15: Arrigo Sacchi
- Saison 16: To.R.
- Saison 17 - 19: Don Fanny
- Saison 20 - 21: christian m.
- Saison 23: Peta1983
- Saison 24 - heute: Prenzlauerbergo
