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Copa-BIER Artikel (2010)

Aus CopaWiki

Inhaltsverzeichnis

März

Artikel 1

Ein Tag im Leben des Meisterasstrainers Fenris

13:12: Aufstehen, ALMOPRALA durch Klobesuch beseitigen. Filter der Zigarette abbrechen, im Schritt kratzen, zum Meisterteller gehen und bewundern. Über W. und die anderen unterklassigen Trainergestalten lachen.

13:15 Blick in die Zeitung. Blick in den Spiegel. Selbstgefälliges Lächeln.

13:27 Zurück ins Bett. Sms mit "JETZT" an Dragica.

13:33 Aufstehen, Dragica Taxigeld hinwerfen.

13:59 Frühstück: 4 Strausseneier. Frischgepresster Orangensaft.

14:13 Neuer Rekordversuch bei der Fahrt zur Wirkungsstätte. Leider wegen alter Frau verbremst. Geistige Notiz: Bullfänger für Porsche? Checken, ob es sowas gibt.

14:30 Blick auf die Tabelle, Check der Namen auf der schwarzen Liste. Qbat und W. nochmals rot unterstreichen.

14:45 Analyse der "Gegner" an diesem Spietag

14:45:01 Keine Gegner gefunden. Analyse beendet. Nur Biggeez ist noch abstiegsgefährdeter als die 3 Clowns.

15:12 SMS mit "JETZT" an Milanka.

15:43 SMS mit "JETZT" an Julanka.

15:55 SMS mit "SLIVO" an Zeugwart

16:40 Stadtrundfahrt durch Belgrad. Besuche bei diversen Trainerparkplätzen. Geistige Notiz: Springmesser macht tiefere Kratzer als Autoschlüssel.

19:12 Treffen mit Besitzer von "Inkassobüro Belgrad". Kofferübergabe.

23:12 SMS mit "JETZT" an die Damenvolleyballmannschaft von Cacak

00:01 Koma.

- Fenris, #


Artikel 2

Mütter vergessen gerne, dass die Nabelschnur schon mit der Geburt getrennt wird

Tacuarembo – „Wie siehst du denn aus?“, hallte es mit einen kleinem Echo durch die Katakomben bei Club Nacional de Football. „Junge, du bist ja ganz blass. Isst nicht genug? Siehst ganz abgemagert aus. Und wie es hier aussieht. Überall fliegt alles rum.“ Ungewöhnlicher Besuch den der Totengräber da vor der Partie gegen den Meister erhielt. Mutter Totengräber erschien vor dem Spiel in der Kabine mit einem Satz frisch gewaschener Trikots. „Das musste mal sein, seit Saisonbeginn hat die Lumpen keiner mehr gewaschen“, sprach Mutter Totengräber. „Aber Mama“, sagte der Totengräber „Das muss doch so sein. Die Gegner sollen uns schon auf 5 Meter Entfernung riechen können. So nimmt uns doch keiner mehr ernst.“ „Widersprich nicht deiner Mutter! Ich hab dich immerhin auf die Welt gebracht.“ Da war sie also. Mutter Totengräber, gerade 50 geworden mit frisch gewaschenen Trikots. „Hätte ich sie doch nur einmal zurück gerufen nach den unzähligen Anrufen auf dem Anrufbeantworter“, dachte sich Chrille. „Dann würde mir das jetzt erspart bleiben.“

„Komm ma her du hast da was an der Wange“. Mutti Totengräber holte ein kleines Taschentuch aus ihrer Handtasche und feuchtete es mit Speichel an. Je näher das Tuch kam, umso weiter wich der Totengräber nach hinten. Letztendlich natürlich ohne Erfolg. (Ahhhhh da war es wieder dieses Kindheitstrauma). In frischen Trikots und mit geputzten Schuhen (vorher lies Mutti keinen Spieler aus der Tür raus) betraten die Jungs des Tacuarembo FC den Rasen. Plötzlich legte sich eine Stille ins Stadion die selbst dem Chrille unheimlich war. Eine Stecknadel hätte man aufschlagen hören können. Sekunden, die sich wie Minuten anfühlten, vergingen. Völlig aufgeregt blätterten die Fans in der Stadionzeitschrift und blickten nochmals auf ihre Eintrittskarten. Die ersten orderten schon Kaffee statt Bier, in der wagen Hoffnung nur zuviel getrunken zu haben. Denkste, es war wirklich die Partie Club Nacional de Football gegen Tacuarembo FC. Der Gegner schien auch verwirrt und das wohl bis zum Schluss, denn der Totengräber gewann diese Partie doch glatt mit 4:3. Unglaublich, Danke Mama.

- Totengräber Chrille, #


April

Artikel 1

Unendliche Weiten - Ein Prolog

Der Weltraum - Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2010. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs PSS Iquitos, das mit seiner 12 Mann starken Besatzung eine Saison lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von Peru entfernt, dringt die Iquitos in Galaxien vor, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Ah uuuh ah, uuh uuh ah uuuh aaaa...

Folge 0: Die Besatzung

Auf vereinzelt hin geäußerten Wunsch hier ein kurzer Überblick über die 12 Mann starke Besatzung der PSS Iquitos:

1. Captain Hicks: Österreichischer Raumschiffkapitän, dessen Lebensziel es ursprünglich war, auf einem Frachter zur See zu fahren. Musste dann mit großer Erschütterung feststellen, dass Felix Austria ein Binnenstaat ist. Aus Pilotenmangel dann schließlich als Chief Flying Officer (CFO) auf dem alten Seelenverkäufer PSS Iquitos gelandet.

2. Mr. Pepp: 33 Jahre alter Vulkan-Eifelaner mit faszinierender Neigung zur Besserwisserei und zur verbalen Verbreitung überflüssiger Fakten. Markenzeichen: Völlige Emotionslosigkeit und stoische Ruhe, die nur durch fehlenden oder schlecht zubereiteten Pfefferminztee aus dem Gleichgewicht zu bringen ist. Spitzohriger und -züngiger Antipode der Kantinenchefin.

3. Dr. Menace Coy: Bordarzt der PSS Iquitos. Eigentlich gelernter Veterinär mit dem Schwerpunkt Hühnerschenkel und sonstiges Geflügel. Darüber hinaus ein Experte für Schussverletzungen und den korrekten medizinischen Umgang mit der kolumbianischen Krawatte.

4. Kunzy: Schottischer Ingenieur, der die übrige Besatzung gerne mit Details über seine mögliche Vertragsverlängerung nervt. Wird daher von den Mitreisenden gerne zur Reparatur von Kofferradios und Digitalweckern in entlegene Teile des Raumschiffs geschickt. In der Kindheit in Großbritannien aufgrund seines Namens („Cuntzee“) beliebtes Mobbing-Opfer.

5. Fjodor Markov: Russischer Chef-Navigator mit starker Tendenz zur Unterwerfung bei Vorgesetzten („Captain, Captain...“) und zur Überschätzung der eigenen Fähigkeiten. Bezeichnet sich gerne als größten Russen aller Zeiten (gleich nach Tolstoi und Sergej Kiriakov). Trotziger Kleinanleger bei der Allianz-Versicherung. Seit Sternzeit 63-7 Lebenspartner von...

6. Hikaru Zeze: Wortkarger Japaner mit hoher Sparquote, über dessen Hobbys und Vorlieben der restlichen Besatzung (selbst Markov) nur wenig bekannt ist. Angeblich Vorsitzender des Alpha-Centauri-Fanclubs für Konsonanten und merkwürdige Nachnamen.

7. Lt. Cappura: Eine von zwei Frauen auf dem Raumschiff, genau genommen aber die einzige weibliche Lebensform an Bord der PSS Iquitos (siehe auch Marga Riners). Zuständig für das Catering auf der Brücke und direkte Disziplinarvorgesetzte von Markov und Zeze.

8. Der Scheich: Besitzer der Raumfähre und gelegentlicher Mitreisender. Dann als Controller aber sehr auf eine kostengünstige Ausgestaltung der Flugreisen bedacht. Wird von der Crew zumeist nur als „der Scheich“ bezeichnet, da sich niemand seinen vollständigen Namen merken oder diesen gar korrekt aussprechen kann. Soll trotz seines Geizes über unermessliche Reichtümer verfügen.

9. Marga Riners: Schlesische Kantinenchefin und verantwortlich für die Verpflegung an Bord der PSS Iquitos. Anhängerin der fettigen und nährstoffarmen Küche, was zu deutlichen Rückwirkungen auf die äußere Erscheinung geführt hat (siehe auch Lt. Cappura). Zuletzt dadurch aufgefallen, dass die Speisekarte durch Audioansagen ersetzt wurde. Natürliche Feindin von Mr. Pepp und jedem gastronomisch halbwegs interessierten Mitreisenden.

10. Manfred Pauer: Chronisch schlecht gelaunter Facility Manager mit obligatorischem grauen Hausmeisterkittel. Überwacht penibel die Einhaltung der Bordordnung. Verstöße werden mit diebischer Freude via Standleitung an den Scheich kommuniziert. Daher auch einziger ebenbürtiger Gegenspieler von Captain Hicks jenseits der Klingonen und der Borg.

11. Ole Einar Björndalen: Unsichtbarer Weltraumtourist. Soll sich angeblich an Bord der Iquitos befinden, wurde aber bis dato noch von keinem Besatzungsmitglied in den unübersichtlichen Weiten des Raumschiffs gesehen. Allerdings sind einige Mitreisende bereits mehrfach von unachtsam zurückgelassenen Langlauf-Skiern zu Fall gebracht worden. Vorsicht: Der Norweger könnte bewaffnet sein.

12. Praktikant Düx: Der typische Bordpraktikant (Name beliebig austauschbar). Begleitet oftmals die Hauptprotagonisten auf fremde Planeten und wird dann dort von geheimnisvollen Kräften ausgeschaltet oder von unfreundlichen Außerirdischen dematerialisiert, während sich Hicks & Co. bequem zurück auf die Iquitos beamen. Eigentlich ein ziemlich tragisches Schicksal.

Abspann. Ah uuuh ah, uuh uuh ah uuuh aaaa...

- Ole Gunnar Fidjestöl, #


Artikel 2

Krisensitzung der griechischen Trainer !

(198) Endzeitstimmung in Griechenland. Wie die Ratten verlassen die Trainer die sinkenden Schiffe, zurück bleiben inzwischen 4 vor die Wand gefahrene Vereine, die die beiden Absteiger unter sich ausmachen werden. Damit steht wohl fest, dass, dass es keinen Verein treffen wird, der vielleicht einen unfähigen, aber dennoch aktiven Trainer besitzt. Damit die Liga nicht geradewegs auf eine kompletten Verwaisung zusteuert und am Ende der Saison vielleicht noch eine Mannschaft mit aktivem Trainer übrig bleibt, die dann auch (viel zu einfach) Meister wird, traf sich eine namhafte Delegation der führenden Ligavertreter zu einem Disput in kleiner Runde. Ein kleiner Auszug aus der knapp 9 und 3/4telstündigen Diskussion soll hier zu Informationszwecken wiedergegeben werden, damit auch die nicht daran beteiligten Trainerkollegen wissen, worum es ging:

Powerkraut (kratzt sich am Kopf und räuspert sich): Äh..ähm…liebe…werte anwesende Kollegen…aus gegebenem Anlass hat sich der Trainerausschuss unter meiner Leitung…also da ich Tabellenführer bin…zusammengefunden, um die augenblicklichen Skandale und das Trainersterben zu ergründen und vielleicht zu beenden…Dazu möchte ich…

SanFan (fällt ihm ins Wort) Jaja, „Kollege“…schön hier die Lorbeeren einheimsen, die ganze scheiß Vorarbeit für dieses Treffen habe schließlich ich organisiert, als ich noch Ligaprimus war…blöder *piiiieeep*

Powerkraut (etwas verlegen) Jaja…

RolandB. (schaltet sich in seiner monotonen und kommatalosen Art auch ins Gespräch ein) Also dazu möchte ich festgehalten wissen dass wir zwischenzeitlich am 22. Spieltag Tabellenführer waren und daher eigentlich hier auch reden dürften und dass das ja eigentlich alles ganz schön furchtbar ist dass uns so viele Trainer verlassen und (fängt hier an zu schluchzen)ich das garnicht begreifen kann und ich ja die ganze Zeit auch davon gar nichts gewusst habe und…..und…böhöööö…(Roland B. bricht an dieser Stelle endgültig in Tränen aus und verlässt, von seiner Mama begleitet und an die Hand genommen, den Raum)

Powerkraut (ergreift energisch erneut das Wort) Jetzt ist es aber gut…so kommen wir ja nie weiter. Als 5-facher Meister steht mir wohl das Wort zu! Und jetzt ist mal Schluss hier mit der Heulerei, wir haben schließlich was Ernsthaftes zu besprechen!

SamiNo (murmelt leise vor sich hin) zwölf-zwo-neun…neee…elf-acht-drei…verdammt…(dann plötzlich laut und Powerkraut zustimmend) Wohl wahr, wohl wahr! Gut gesprochen! (murmelt weiter leise vor sich hin) zehn-acht-vier…neun-drei-sechs….diese verdammten Zahlen, wie soll ich bloß meinen nächsten Artikel verfassen, wenn ich die Zahlen nicht weiß…drei-elf-sieben…

Powerkraut (wieder voll konzentriert) Danke, Kollege SamiNo, vielen Dank! Jetzt aber mal ohne Flachs! Und nebenbei….wer sind Sie eigentlich da hinten in der letzten Reihe? Sind Sie hier richtig? Dies ist die Krisensitzung der Alpha Ethniki, gehören Sie dazu? Haben Sie sich im Raum vertan? (Powerkraut hebt arrogant die Nase und schaut mit einem Lehrerblick kontrollierend in die hinterste Reihe)

Luick (mit leiser, schüchterner Stimme) Ich bin Luick von Apollo Athen…

Powerkraut Ah…danke, setzen! Und Sie? (sein Blick schweift zu Luicks Sitznachbar)

lauterntom (läuft knallrot an im Gesicht, stammelt mit unsicherer Stimme ein paar Silben vor sich hin)lauterntom, OFI….OFI Crete….

Powerkraut Aha…ja…achja, bei Ihnen habe ich ja erst 2:4 verloren, ich erinnere mich…ungern…nagut, also weiter im Text, wo waren wir? (durchkramt einen dicken Papierstapel, einige Seiten fallen seitlich vom Rednerpult und flattern zu Boden) Ich möchte zunächst mal Herrn Lametta hören, was ihn dazu bewogen hat, verlauten zu lassen, das Schmiergelder geflossen seien…Nun, Herr Lametta?

Dino Lambretta (sichtlich empört) Lambretta, bitteschön! Nicht Lametta, merken Sie sich das! Und Sie verlangen doch jetzt nicht ernsthaft von mir, dass ich meine Quellen preisgebe, oder? Pfff….(dreht sich zu seinem Nachbar nunenconuschent)Was bildet der sich eigentlich ein?

nunenconuschent (reibt sich den Schlaf aus den Augen) Wie, was ist? Was ist los? Ah…hmm…mich würde diese Scheisse Geschichte jetzt aber eigentlich auch mal interessieren, Herr Lametta…

alle außer nunenconuschent (mit offenem Mund und irritiertem Blick ob der unverständlichen Betonung einzelner Wortfetzen)

nunenconuschent Was? Kollege Pippo mach das genauso!

Powerkraut (langsam verärgert) So kommen wir doch nicht weiter, meine Herren! Vielleicht möchte Herr SanFan etwas dazu sagen?

SanFan (schlägt wie ertappt sein Schmuddelheft zu und lässt es unterm Tisch verschwinden)Ich? Wieso ich?

Powerkraut Na, Sie haben schließlich als erster dementiert und die Schmiergeldgeschichte als unerhörten Skandal bezeichnet. Haben Sie Anhaltspunkte, dass es keinen Schmiergeldskandal gibt oder gab?

SanFan Also das wird ja immer schöner hier….(allgemeine Unruhe bricht aus)

zeugeyeboahsHH (dreht sich zu SanFan Ey, haste das Spiel gesehen, Alter? Okay, ich hab' zwar 5:6 verloren, aber mit 5 Stürmern, war das geil.Leckofanni war das geil...

SamiNo dreizehn-zwo-elf….neun-vier-sechs…

RolandB. (betritt mit seiner Mama wieder den Raum, löffelt aus einem Hipp-Gläschen)

Luick (mit leiser, schüchterner Stimme von ganz hinten) Ich bin Luick….ich will auch was sagen…

lauterntom (immer noch mit knallrotem Gesicht, schweißgebadet)lauterntom, OFI….OFI Crete….

Powerkraut Oh mann…(schägt die Hände vor’s Gesicht) Also gut: 15 Minuten Ouzo-Pause, Getränke gibt’s draußen…

- Pippo, #


Mai

Warum dieser Artikel für den BIER nominiert werden muss

Amadora - Warum dieser Artikel für den BIER nominiert werden muss? Keine Ahnung, woher soll ich das denn wissen, ich weiß doch noch nichtmal was ich schreiben soll, geschweige denn, was am Ende dann im Artikel drinstehen wird.

Aber da das Ende der Abgabefrist für die Mai-Nominierung unaufhaltsam näher rückt, wird auch der Druck größer, in den verrinnenden 3 h 13 min. etwas Großes, Gigantisches, Witziges zu produzieren- was unter Druck natürlich nicht funktioniert. Also suchen wir erstmal nach Argumenten, warum dieser Artikel unabhängig von seiner Qualität nominiert werden muss:

1. Weil das Voting wie üblich frühestens zur Mitte des Folgemonats online gestellt wird, und da hätt ich grad Zeit.

2. Weil Skinny Norris, Chrille, Roque, Dyggarü und Vl... also, weil weite Teile der Jury gaaaaanz supertolle Trainer sind, denen ich schon immer nachgeeifert habe. Und es wäre das aller-allergrößte für mich, aus so kompetenten Händen einen großartigen Preis entgegenzunehmen!

3. Weil dann, wenn dieser Schwachsinn hier tatsächlich nominiert würde, endlich mal mehr als nur die üblichen 25 Copatadores über den BIER abstimmen würden, um zu verhindern, dass dafür auch noch der Preis abgeräumt wird.

4. Weil ich in Portugal schon wieder im Tabellenkeller -wenn auch trotzdem natürlich vor Picknick, Schuldengaspedal Theodorakis und Cafu- stehe, und da ein wenig Aufmunterung nicht schaden kann.

5. Weil ich noch nie eine Dankesrede gehalten habe ("Ich glaube an alle, die mir gedankt haben und mutter meine Grüße in Hintertupfing!")

Also liebe Jury, ich denke, die Sache ist sowas von klar, dass es sich eigentlich gar nicht lohnt, den Aufwand zu betreiben, noch drei weitere Kanonenfuttertexte zu nominieren. Den Artikel liefer ich dann nächste Woche nach, er wird auf jeden Fall super.

PS: Wer hat eigentlich in die Welt gesetzt, ich würde für die Superliga-Compilation nicht "Stern des Südens" einbringen? Herr Manson, den Rest regeln unsere Anwälte!

- Paulo, #


Juni

24: 11:47 – 12:46 AM

The following takes place between 11:47 AM and 12:46 AM.

"...I'm SuperSport United Trainer Massai Uno. And this... is the longest day of my life.”

Previously on 24: Massai Uno wacht verspätet auf und muss angesichts einem Meer von rosa Post-it’s die Ernsthaftigkeit seiner Beziehung in Frage stellen. Die zu seinen Spielern genauso. Die hören nämlich nur auf seinen Co-Trainer. Und mit dem Präsidenten steht er eh im Clinch, denkt er zumindest.

11:47 AM: Da stehe ich nun hier also im Büro vom Vereinspräsidenten, meine Kündigung schon förmlich in Sichtweite. Aber hey, so leicht lasse ich mich hier nicht wegätzen. „Hallo Herr Uno, wie war das Training?“ „Ganz okay. Der Ba macht nen guten Eindruck. Der schießt Tore wie am Fließband“ Ich hasse Small Talk. „Ja, der ist schon gut. Ohne den würde es bei uns mies ausschaun.“ „Ja, da haben Sie wohl recht.“ „Sie wissen ja, warum ich mit Ihnen sprechen will…“ Nein, eben nicht. Letztes Mal bin ich in Gedanken abgeschweift als er mir es erzählen wollte. Das ist echt ein Problem von mir. Ich sollte besser zuhören. Aber egal, ich kenne den Sachverhalt ja sowieso. Der will mich canceln. Oh, der redet ja immer noch. „… und genau deswegen brauche ich Sie. Das sehen Sie doch ein, Uno, oder?“ Scheiße. „Ja natürlich.“ Warum braucht der mich jetzt? Wollte der mich nicht feuern? Mist, ich muss zuhören. Ich lasse mich so leicht ablenk… Oh ein Vögelchen am Fenster. „… verstehen Sie Uno?“ Fuck, fuck. „Ja natürlich.“ „Werden Sie mir weiterhelfen?“ „Ähm, ja, wie genau sieht meine Aufgabe aus?“ Die Augenbrauen des Präsidenten zucken nach oben. Er scheint erstaunt zu sein. Und die Brauen könnte er sich auch mal zupfen lassen. Theo Waigel lässt grüßen.

Ein dreigeteilter Split-Screen: Links oben: Der Präsident schaut Uno entgeistert an. Links unten: Beim Waldlauf stolpert der Topstürmer von SuperSport United FC, Mhtongbwelele Ba, über eine Wurzel. Sein Blick ist vom Schmerz verzerrt. Rechts: Unos Freundin steht vor der Tür eines schäbigen, herunter gekommenen Motels. Ein leicht bekleideter, attraktiver Mann öffnet ihr die Tür.

„Ähm ja, Uno. Wollen Sie einen Kaffee? Sie sind ja noch nicht lange wach…“ Ach jetzt komm, man darf doch auch mal verschlafen. Und zuhören ist eh nicht mein Ding. „Ja, is ne gute Idee.“ Der Präsident drückt einen Knopf auf der Gegensprechanlage und bittet Miss Mannipfennich herein. Er hätte auch einfach aufstehen können und den Kopf aus der Tür strecken können. Jaja, als Präsident eines südafrikanischen Klubs lebt es sich gut. „Also, die Gründe kennen Sie ja…“ NICHT. „… warum Sie diese Aufgabe für mich erledigen sollen. Treffen Sie sich bitte um 13:20 im Nagelstudio mit der Kontaktperson…“ Miss Mannipfennich, die Sekretärin mit schwäbischem Migrationshintergrund tritt herein und serviert Kaffee. „Herr Uno, was wollet se zu ihrm Kaffe? Zucker? Milich?“ „Ein Stückchen Zucker, bitte“ „E Stückle Zucker, alles klar. Und Sie, Herr Präsident? Wieder ihrn Expresso.“ „Ja, danke. Das wärs schon, Miss Mannipfennich“ „Schoa recht. Bevor i’s vergess, Herr Uno. Doa hat oaner vom Affe oder so angrufe.“ „A-v-A-E“ „Von mir aus. Der han mir halt gsacht, dass der Termin vorverlegt worre isch uff Dreiviertel zwei.“ „Okay. Ich habs verstanden. Dankeschön“ Miss Mannipfennich verlässt den Raum. . Uno und der Präsident trinken Kaffee. Unos Handy klingelt. „Hey Uno, ich bins.“ „Ja, ich doch auch.“ Dieser dämliche Co-Trainer. „Der Mhtongbwelele Ba hat sichs Bein beim Waldlauf gebrochen.“ „Oh scheiße. Ausgerechnet der Mhtockbe… Mhtozu… Mhtongbi… Der Ba.“ „Wir sind am Arsch, Uno“ „Ja.“ „Was sollen wir machen?“ „Schick ihn mal zu Papa Voodoo. Vielleicht kann der was richten.“ „Das ist doch ein Witz, oder?“ „Nein.“ „Und wie kommt der dahin?“ „Ich nehm ihn mit. Muss eh gleich nach Johannesburg.“ „Okay. Tschüss.“ „Tschüss.“ „Der Mhtozilili, ähh, Mhtongbala, ääh, der Ba hat sich verletzt. Beinbruch. Ich schau mal was ich machen kann. Herr Präsident.“ „Alles klar. Sie wissen ja was zu tun ist. Gehen Sie ins Nagelstudio und sprechen Sie mit Isda Amanda. Die wird Sie dann weiter instruieren.“ „Alles klar“ „Viel Glück Uno. Vermasseln Sie es nicht“ „Niemals.“ Was für ein beschissener Tag. Kann der nicht den Co-Trainer da hin schicken…

To be continued…

- Massai Uno, #


Juli

Yazid - ein Mann geht seinen Weg (in die Sternenschmiede)

"He, da versucht sich jemand als uns auszugeben, was machen die denn da für einen Zirkus...", rief Yazid noch, und Don Chrille und er traten zusammen die verspiegelte Türe zur Halle acht auf. "Der Hot-pant-Man muss Tor-Sten sei, wir müssen ihn retten..."rief Yazid noch dem Don zu und mit einem Hechtsprung warf er sich auf das Zottelvieh einem Yeti nicht unähnlich. Im Schlammcatchbecken wieder aufgetaucht riss er seinem Doppelgänger die Perrücke vom Kopf. "Abenteuer ? Was ...geht hier...?" Don Chrille schrie schon huckepack vom Rücken des anderen blauen Zwergs, "Yazid, das ist der Schrumpf-Massai Uno, die wollen Tor-Sten entführen, wir müssen sie aufhalten." Yazid hatte Abenteuer im Schwitzkasten, was wollt Ihr denn in Eurer viertklassigen Liga mit uns Trainergöttern ?" Den Schlamm abwischend hustete Abenteuer "Unsere sambischen Trainer sind einfach noch schlechter als die aus Algerien, wir brauchen dringend neue sehr gute Trainer und Algerien ist nun einmal die beste Liga Afrikas." Der Massai Uno schnaubte unter Don Chrilles Last "Ja, das selbe hatten wir auch vor. Denn Südafrika drohen nämlich langsam die Trainer davon zu laufen und zwar in die beste Liga Afrikas, wenn nicht sogar der Welt und zwar nach Algerien. Bevor das passiert, versuchen wir dieses frühe Tackling, um die Trainer vorher zu uns zu lotsen." "Don, komm, wir fesseln die beiden aneinander, und dann lassen wir Brigitte entscheiden. Warum sollen wir denn in die vierte Liga freiwilig gehen?" , so Yazid. Tor-Sten hüpfte unterdessen vollkommen aus dem Häuschen von einem Bein auf das andere und schrie "Ach, ist das aufregend, ach, ist das aufregend." Als auf einmal die Tür zur Halle acht aufging und Brigitte Bibbit hereintrat...

- Yazid, #


August

Hömma, hatta Club?...

hatta, hatta, hatta. Ja sicha hatta Club, Hatta Club sogar. Schwer gezeichnet von der letzten Trainerkonferenz tritt Popi das erste mal vor die Mikrofone der Pressekonferenz nach der Teamvorstellung: "Watt, wo bin ich hier überhaupt? Wo? VAE? Ich kenn nur EAV ( Popi schmettert ein gekonntes " Babababa Banküberfall in die Runde und erntet verwunderte Blicke )."

Zum Abschneiden in der Saison kann er nocht nicht viel sagen. Die Konkurrenz ist eigentlich nicht so stark einzuschätzen.

Wen hätten wir da?

Kotti? - Wurst Dixie? - unberechenbar, Taktikfuchs, aber zu unerfahren? Kiesi? - sympatische Scherge mit Fussballsachverstand, aber als Trainer?

Bleint der Bösewicht der "?", augenscheinlich der Titelkandidat.

Aber es kütt wie es kütt!

Hauptsache hatta Pils, happ happ!

Auf eine spassige Saison Jungs!

- BvB09Popi, #


September

Unsere Sache

Java Jim war verzweifelt. Seine nordische Bande, von der er gedacht hatte, sie sei wie eine Familie für ihn, hatte ihm übel mitgespielt. Von Rufmord und übler Nachrede war da die Rede. Doch Java Jims Verzweiflung währte nur kurz. Er war schon zu lange im Geschäft, um einer untreu gewordenen Bande seine Ehre zu erbieten. Er wusste, was zu tun war, an wen er sich wenden würde: Er würde die ehrenwerte Gesellschaft der Prva Savezna, die SM, um Aufnahme bitten...

Die ehrenwerte Gesellschaft der Prva Savezna ist keine Liga im eigentlichen Sinn.Hier geht es um mehr, als bloss einen Titel zu erringen. In der SM zu sein heisst, dass Du Dir in jedem Moment deines Lebens bewusst bist, dass du SMler bist. Ob du in der Prva Savezna spielst oder in der Druga Liga, die SM ist deine Familie. Wenn du international spielst, spielst du für die SM. Wenn du einen Satz in der Zeitung schreibst, schreibt ihn auch immer die Familie mit. Ob du am Abend alleine dein Bier trinkst oder mit Freunden durch die Strassen ziehst, du wirst immer ein SMler sein und dich danach verhalten. Wenn du isst, wenn du trinkst, wenn du schläfst, ja sogar wenn du mit einer Frau ins Bett gehst, wirst du stets die SM im Kopf haben.

Denn wenn du in der SM spielst, ist dir eines bewusst: das ist Unsere Sache.

Die SM begründet sich auf drei Pfeilern, die ihre ehrenwerten Mitglieder im Blut haben: Rispetto, Omertá, Vendetta - oder auf serbisch: Respektovic – Omertácevic – Vendettac.

Der erste und wichtigste Pfeiler der SM ist der Respekt. Sie SM verlangt Respekt vor deinem Gegner, vor der Liga und vor dir selbst. Der gegenseitige Respekt ist der Schlüssel für den Erfolg der SM - dafür, dass es keine dubiosen Mitspieler, Wendehälse, oder Verräter gibt. Wer keinen Respekt hat, der ist schnell wieder weg und sollte besser nie wieder kommen. Eine Chance wird jedem gegeben, eine zweite nicht. Und auch ein Fehler wird jedem verziehen, ein zweiter nicht.

Der zweite Pfeiler der SM ist die Schweigepflicht - die Omertá:

Die Schweigeplicht der SM bezieht sich auf deine Ergebnisse: Vermeide, darüber zu sprechen oder - noch schlimmer - zu schreiben. Wenn du einen Gegner auswärts 1:2 oder 3:4 besiegt hast, dann prahle nicht in der Zeitung damit herum. Erweise dem Besiegten den Respekt, den er verdient. Jeder wird das Ergebnis lesen und dich dafür respektieren oder dir sogar seine Aufwartung machen, doch wenn du deinen Mund nicht halten kannst wie ein Waschweib, verlierst du als erstes deinen Respekt und am Ende alles.

Weiters sollst du schweigen darüber, gegen wen du spielst oder gespielt hast, über Mannschaftsaufstellungen, Trainingseinheiten, Taktiken, Stadionausbauten und all diesen Schwachsinn. Nur der Capo-Kolumnista schreibt in der SM über diese Dinge. Ein altes Sprichwort aus der SM besagt: Wer schreibt und dabei schweigt, wird Meister - und was noch viel wichtiger ist: er lebt hundert Saisonen lang in Frieden.

Der dritte Pfeiler der SM ist die Vendetta - die Rache. Über sie ist zu sagen: ES GIBT SIE NICHT. Rache ist unvereinbar mit dem ersten Pfeiler des gegenseitigen Respekts. Rache in der SM gibt es nur in Verbindung mit Respekt: in deiner Vergeltung musst du dem Gegner den Respekt erweisen, den er verdient, oder unterlasse es, dich zu rächen. Ein Gegner verdient nur dann keinen Respekt, wenn er der SM gegenüber den Respekt versagt hat.

Wenn du diese drei Pfeiler berücksichtigst und danach lebst, bist du ein ehrenwertes Mitglied der SM-Gesellschaft und Deine Sache ist auch Unsere Sache. Es mögen dies altmodische Werte sein, die in der heutigen, nur auf schnellen Profit ausgerichteten Zeit merkwürdig klingen. Viele können vielleicht auch gar nicht verstehen, was damit gemeint ist, doch die halten sich der SM ohnehin besser fern. Denn wir, die wir Unserer Sache sicher sind, wissen, dass es diese drei Pfeiler sind, die garantieren, dass die SM überdauern wird.

Java Jim fühlte sich gut. Er wurde in der SM aufgenommen. Der Empfang war sogar, ganz gegen seine Erwartungen - Alter Schwede ! - äusserst herzlich ausgefallen. Gleich fünf Capi (und nicht irgendwelche) hiessen ihn spontan willkommen und selbst der Capo-Kolumnista liess es sichnicht nehmen, im SM-Studio eine Willkommensnachricht zu verlautbaren. Natürlich startet Jimmy als Capo der Drugisten von Rad, so wie es sich gehört. Es scheint, der Junge hat begriffen, worum es geht…

- Bernd, #


Oktober

Pizare Zituuazionen

Kann sich ein Topper noch toppen, oder ist seine Karriere zu Ende, wenn er ganz oben ist und sich den Kopf am Himmel stößt oder gar die Haare schon wieder in der Hölle hat? Natürlich kann nicht mal die Sphinx dieses Rätsel lösen, geschweige denn Ödipus. Deswegen macht sich Mc Phillster auch keine Sorgen um den eigenen geistigen Zustand. Die Gewohnheit macht die Hälfte und die anderen 60% lassen sich mit Tabletten unterdrücken.

Doch Spaß beiseite, selbst Freud könnte keinen Komplex erfinden, den ein Schotte in China nicht schon einmal hatte. Vater töten? Ja. Mutter heiraten? Ja. Über-ich schwängern? Ja. Einzeln Doppel spielen? Ja. Ja-Sager verneinen? Jein.

Gut, dann werden wir uns mal wieder an den Bericht machen. Kannst du dich bitte mal ein bisschen weniger verschreiben? Das machst du doch. Kannst du mich bitte siezen? Klar, kann ich Sie dich sitzen, Herr Phillster. Ist das dein Ernst? Gerne. Schuhcreme? Niemals. Dann geh zum Teufel, oder besser noch nach Japan. Gehst du mit? Nein, ich geh mit ihm jetzt einen trinken.

PPS: Seifenrestige Glücksrittergrüße.

- Mc Phillster, #


November

Das Eberle-Theorem

F. Eberle ist der Herr der Zahlen und Statistiken. Wie ein Autist zählt er permanent alles durch, was die Liga an mathematischen Informationen hergibt: Heimtore, Auswärtstore, Torkontingente, Punkte und ZAT-Statistiken. Eberle, der Rainman der Primera Division hat auf alles die Antwort parat: An welchem ZAT fallen im Durchschnitt die meisten Auswärtstore? Wieviele Heimtore schiesst Lanus durchschnittlich in der Hinrunde? Wie oft pro Saison erwähnt fenris, dass er aus der SM ist? Wer war Zweitligameister in Saison 25? Die Antworten kosten Eberle einen Lacher. Seine Gehirnwindungen sind auf Copa programmiert.

Auch in der wissenschaftlichen Welt hat es Eberle mit seinen Lehrsätze zu Berühmtheit gebracht. Als erster formulierte er grundlegende Zusammenhänge, die heutzutage als Copa-Naturgesetze gelten, zum Beispiel

Das Newell’sche Gesetz: "Die Wahrscheinlichkeit, Meister zu werden, ist umgekehrt proportional zur Zahl der Ankündigungen, Meister zu werden."

Oder Der Satz von Lanus': "Es ist im Bereich des Möglichen, die Rückrunde mit einem TK von grösser als 50 zu beginnen."

Oder der Satz von Sarandi, besser bekannt als das sogenannte Eberle-Theorem: "Der Erfolg eines Teams verhält sich reziprok zum Glamour-Faktor des Team-Namens".(Anm.d.Red.: In Argentinien wird das Eberle-Theorem jede Saison aufs Neue untermauert von Teams wie Boca Juniors, River Plate, oder auch Arsenal.)

Doch der Rainman kann mehr als nur zählen. Für die Gründung der Copa-Argentina, wurde er jüngst sogar für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Begründung: Die Copa-Argentina sorgt für Stabilität in der argentinischen Gesellschaft, denn sie gibt auch Verlierern die Chance, einmal ganz oben zu stehen.

Den Nobelpreis bekam allerdings ein anderer. Die schwedische Akademie der Wissenschaften vergab den Preis an einen (Überraschung!) Schweden: Ein gewisser Dr. Peter Pacult bekam den Preis für die Erkenntnis des sogenannten "Allsvenska-Druga-Zusammenhanges", der da lautet: "Eine Zivilisation ehrlicher Feinde ist überlebensfähiger als eine Zivilisation falscher Freunde."

- Bernd W. 4, #


Dezember

- entfallen aufgrund der dreiwöchigen Saisonpause vor der 31. Saison - Vorgeschlagene Artikel wurden bei den Vorauswahlen zur BIER im Januar-Verleihung berücksichtigt.

Siehe auch