Zum Inhalt springen

Serbisches Schlammloch

Aus CopaWiki
Version vom 1. Dezember 2014, 15:44 Uhr von CopaTeam (Diskussion | Beiträge) (Importiert aus Wayback-Snapshot 20141201154451 (wiki.copamundial.eu))
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Inhaltsverzeichnis

Was ist das?

Das serbische Schlammloch entschied in der 27. Saison die Meisterschaft in der Prva Savezna (Serbien und Montenegro). Hierzu folgender Artikel in der Presse:

"Letzter Spieltag in der SM. Borac Cacak führt gegen OFK mit 6:5 und ist Meister. Aber dann die Überraschung in letzter Sekunde. Mit letzter Kraft kommt ein Spieler von OFK an den Ball und stochert ihn über die Linie. So war es zumindest für den Schiedsrichter und die Fussballwelt (außer Fenris) zu sehen. Damit wäre das große W.klagen zu Ende. Aber nein, das Spiel wird am grünen Tisch neuerlich ausgewertet, die Schiedsrichterentscheidung overrulet und mit 6:5 Fenris zugesprochen. Denn der Ball war in einem Schlammloch zum Liegen gekommen und daher nicht in vollem Umfang über die Linie gerollt. Das Schlammloch ist also die neue Papierkugel! Bloß gab es nirgends ein Schlammloch."

(Erklärung: OFK Belgrad hatte am vorletzten Spieltag gegen Borac Cacak mit 4,8 TK sechs Heimtore gesetzt, bekam aber nur fünf Heimtore gewertet, sodass das Spiel 5:6 ausging. Im Anschluss wurde Borac Cacak mit einem Punkt Vorsprung vor Roter Stern Belgrad Meister.)

Woher kam es?

" ...bei der Subtraktion vom Rest-Tk und Kosten für 6 Tore kam als Ergebnis nicht 0 heraus sonder -8,8 * 10 hoch -16 also nur fast null...."(O-Ton Spielleiter Andre). Übersetzt bedeutet dies, dass man zum Ende der 27. Saison mit 4,8 TK keine sechs Heimtore setzen konnte, da sonst am Saisonende -8,8 * 10 hoch -16 TK und somit ein negatives TK zu Buche gestanden wäre.

Welche Folgen hatte es?

Meister blieb, weil das Ganze wie ein Platzfehler gewertet wurde, Borac Cacak. Trainer fenris veröffentlichte daraufhin folgende Pressemitteilung:

"Es war eine tolle Saison die in einem extrem spannenden und engen Finale ihr Ende fand. Spannend? Anscheinend für einige Wettscheinbesitzer nicht. Denn der OFK Belgrad, bekannt durch seinen verhaltenskreativen Trainer Wuip (genetic?!), konnte doch tatsächlich im vorletzten Spiel der Meisterschaft dem angehenden Meister(?) paroli bieten und schoss in der letzten Minute der schon längst abgepfiffen gehörten Partie, den Ausgleichstreffer. Der Offizielle gab den Treffer, besann sich dann, das Bild seiner zu Brei geschraubstockten Finger vor dem inneren Auge, eines besseren und gab den Treffer doch nicht. Der Ball sei in einem Schlammloch liegengeblieben und hat die Torlinie nicht zur Gänze überrollt. Damit will ich, Fenris, nichts zu tun haben und sollte es sich wirklich so zugetragen haben verzichte hiermit freiwillig auf den Meistertitel. So jetzt muss ich weg. Der Vorschlaghammer liegt schon im Kofferraum. Ich habe einen Termin. Mit dem Schicksal.. Wer muss schon Meister sein, wenn man der beste Trainer ist." (Pressemitteilung Borac Cacak)


Das Ende

Bernd, unter anderem Gewinner eines Awards für den besten Zeitungsschreiber, sah sich ungerecht behandelt und legte ein Schweigegelübde ab. Doch der Gewinn der Meisterschaft in der direkten Folgesaison ließ den Trainer von Roter Stern Belgrad wieder das Wort ergreifen:


Ruhiger Wolf spricht:

„Für einen Indianer ist es wichtiger, ein grosses Herz zu haben, als Erster zu werden“. Das hatten die Indianerfreunde zu Unruhiger Wolf vor 4 Monden gesagt, als dieser blind vor Zorn war. Unruhiger Wolf aber hatte das nicht verstanden und den Geist gejagt, der ihm die beiden Narben zugefügt hat: eine an seinem Arm und die andere in seinem Herzen. Und Unuhiger Wolf war blind und stumm für seine Indianerfreunde, die ihm diese Worte gesagt hatten.

Nun ist die Geschichte von Unruhiger Wolf zu ihrem Ende gekommen. Die Geister und das Glück waren am letzten Mond auf der Seite von Ruhiger Wolf. Und der Grosse Geist hat diesmal nicht in die Gesetze der Natur eingegriffen. So ist die Narbe im Herzen von Unruhiger Wolf geheilt. Unruhiger Wolf ist zu „Ruhiger Wolf“ geworden.

Doch eine Aufgabe hat Ruhiger Wolf noch nicht zu Ende gebracht: Er hat sich noch nicht bedankt bei all den Indianern, die vor 4 Monden zu ihm gestanden sind: Dazu gehören die Leute vom eigenen Stamm, die ihn ermutigt haben, nicht zu „Verzogener Schaß“ zu werden, sondern als Balkanindianer weiterzumachen. Und dazu gehören auch die Freunde von den anderen Stämmen, die ihm geraten haben, den Weg des Indianers weiter zu gehen. Der letzte Schritt dieses Weges ist nun Der Dank des Ruhigen Wolfes:

All jenen, innerhalb und ausserhalb des Stammes der Prva Savezna, die dem Unruhigen Wolf vor 4 Monden ihre freundschaftlichen Rauchzeichen gesendet haben, sei der Kampf von Unruhiger Wolf gewidmet. Danke.

Anm.d.Red.: es scheint, dass Bernd W. durch den neuerlichen (Achtung: Reizwort f.fenris) Meistertitel von Roter Stern Belgrad seine, durch den nicht anerkannten Meistertitel in Saison 1 ausgelöste, Schreibblockade beenden konnte. Die Persönlichkeitsstörung, dass W. meint, ein Indianer zu sein, scheint dadurch aber eine Verstärkung ungeahnten Ausmasses erfahren zu haben. Unbestätigten Gerüchten zufolge hat W. bei der Meisterfeier seine Mannschaft mit "Ihr Scheiß-Bleichgesichter habt ja keine Ahnung, worum's hier geht!" beschimpft, und ist dann mit einem VauDe-Einmannzelt in die Wälder von Cacak geflüchtet.